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Start in Flensburg : Karl Grandts nächste Inklusionstour

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Wahl-Flensburger startet mit zahlreichen Begleitern auf zweieinhalbmonatige Radreise

shz.de von
erstellt am 10.Apr.2017 | 06:06 Uhr

Oberbürgermeisterin Simone Lange radelte vom Start am Südermarkt bis zum Twedter Plack mit. Dort stand der „Cocktailwagen“ Jims Bar des Kinder- und Jugendbüros bereit. Jims Bar ist ein Jugendprojekt, bei dem alkoholfreie Cocktails von den Jugendlichen erfunden und gemixt werden. „Dort haben wir einen kleinen Zwischenstopp gemacht“, berichtet Lange, bevor Karl Grandt tatsächlich auf seine 2800 Kilometer lange Deutschlandtour verabschiedet wurde. Sie gab dem Wahl-Flensburger Grandt ein paar T-Shirts der Kampagne „Flensburg liebt dich“ mit auf den Weg. Das erste will er dem Bürgermeister von Nordhorn schenken, weil die niedersächsische Stadt ebenfalls sehr engagiert beim Thema Inklusion ist.

In Nordhorn soll Grandt (62) von 500 Radfahrern empfangen und ein Stück begleitet werden. Daran könne man erkennen, dass die Idee „Inklusion braucht Aktion“ funktioniert und Karl Grandt es mit seiner Aktion schafft, Aufmerksamkeit für das Thema zu bekommen, findet Lange: „Ich freue mich aber jetzt auch schon auf die Rückkehr von Karl Grandt, der die Tour durch 14 Bundesländer in zweieinhalb Monaten schaffen und Mitte Juni wieder in Flensburg zurück sein will.“ Dann will die Stadt ihm einen gebührenden Empfang bereiten.

Bereits im vergangenen Jahr war Karl Grandt, der einen schweren Autounfall mit mehreren Wirbelbrüchen überlebt und auch schon einen Herzinfarkt hinter sich hat, auf eine große Radtour in Flensburg gestartet – als Staffelradler einer insgesamt 11  000 Kilometer langen Tour von Sibirien zu den Paralympics nach Rio de Janeiro.

Inklusion – sein ganzes Leben hat Karl Grandt auf dieses Ziel ausgerichtet, Menschen in der Gesellschaft miteinander in Kontakt zu bringen, egal ob und mit welchen körperlichen oder sonstigen Einschränkungen sie leben. „Jeder soll die gleichen Möglichkeiten haben, dabei zu sein.“ Mit jeder Aktion, die er plant und umsetzt, hofft Grandt, wieder einige „Barrieren in den Köpfen zu beseitigen“.

inklusion-braucht-aktion.de

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