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Wahlauftakt in Flensburg : Kandidat Dunckel legt 10-Punkte-Agenda vor

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Der Professor für Arbeitspsychologie will sich für den landesweiten Mindestlohn von 9,99 Euro einsetzen und für eine Erhöhung des Rentenniveaus.

shz.de von
erstellt am 02.Feb.2017 | 04:45 Uhr

Der Flensburger SPD-Direktkandidat Heiner Dunckel ist mit rund 60 Gästen und Unterstützern sowie DGB-Nord-Chef Uwe Polkaehn im Campus-Cafe & Lounge am Südermarkt in den Wahlkampf gestartet. Dabei stellte Dunckel (62) sein persönliches Programm als Zehn-Punkte-Katalog vor. Der Professor für Arbeitspsychologie werde sich für den landesweiten Mindestlohn von 9,99 Euro einsetzen und für eine Erhöhung des Rentenniveaus. DGB-Chef Uwe Polkaehn hatte zuvor beklagt, dass 43 Prozent aller Arbeitsplätze der Region,vor allem von Frauen, im Bereich prekärer Beschäftigung lägen, denen allesamt Altersarmut drohe.

Dunckels dritter Punkt ist ein bezahlbares Wohnen und Leben in der Stadt, wobei er auch bezahlbare Energiepreise nannte. Auf Platz 23 der Landesliste hat er nur eine Chance über das Direktmandat in den Landtag einzuziehen.

Auf dem Sektor der Arbeitssicherheit will sich Dunckel um die Einhaltung der Arbeitsgesetze in den Betrieben kümmern: „Wir brauchen eine Neu-Initiative zur Humanisierung des Arbeitslebens“, sagte er. Erneuern will der Uni-Professor auch die Kooperation zwischen Campus und Gewerkschaften. Als weiteres Anliegen nannte Dunckel die Gebührenfreiheit der Bildung von der Kita bis zur Hochschule, wobei er als eigenen Punkt die räumliche Modernisierung der Kitas in Zeiten von Mittagessen und Ganztagsbetreuung nannte.

Die Europa-Universität solle vom Land endlich wie eine Uni ausfinanziert werden: „Wir sind schlechter finanziert als fast alle anderen Unis in Deutschland“, kritisierte der frühere Rektor. Hier sei die Uni zum Teil auf dem Niveau der alten Pädagogischen Hochschule stehengeblieben. Ein letzter Punkt auf Dunckels Agenda sind die Arbeitsbedingungen in der Pflege.

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