Kita in der Nordstadt : Kampf um Sophiesminde: Die Zeit drängt

Sechs Wochen vor Ende des Schuljahres ist immer noch keine Übergangslösung für die verbleibenden Kita-Kinder in der Petri-Schule in Sicht.

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06. Juni 2014, 07:10 Uhr

Die Stadt und der ADS-Grenzfriedensbund arbeiten an einer möglichst kurzfristigen Übergangslösung für den ADS-Sportkindergarten Sophiesminde in der Petri-Schule. „Wir sind in der Prüfung, was da technisch nachzurüsten ist“, erklärte Maren Jensen, Leiterin der Kita-Betreuung der Stadt, im Jugendhilfeausschuss. Mit der Stadt als Betreiberin, den Mitarbeitern des ADS und dem guten bisherigen Konzept solle möglichst viel von der Sport-Kita erhalten bleiben. „Hoffentlich werden wir für möglichst viele Eltern und Kinder eine Lösung finden“, sagte Jensen. Ausschussvorsitzende Ellen Kittel-Wegner indes rügte, auf eine Lösung zu hoffen, sei ihr sechs Wochen vor den Sommerferien zu wenig.

Bildungs-Fachbereichsleiter Ulrich Mahler erklärte, die Zusammenarbeit beziehe sich auf die Zeit, bis eine neue Kita gebaut sei. Der ADS habe erklärt, er sei nur dann in der Lage weiterzubetreiben, wenn die Stadt eine fertige Kita bereitstelle. Das Problem: „Wenn wir das tun, wollen das alle anderen 18 Träger auch“, sagte Mahler.

Christa Kreber vom ADS fand, die Stadt strebe damit keine Kooperation an, sondern Leiharbeit: „Ich verstehe nicht, warum nicht in einem Gebäude in einer großen Kita kooperiert werden kann.“

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