zur Navigation springen
Flensburger Tageblatt

18. Dezember 2017 | 20:01 Uhr

Kamera ab - und Action!

vom

15 Jugendliche aus aller Welt drehen im Rahmen eines zweiwöchigen Mediencamps im Offenen Kanal einen Kurzfilm

shz.de von
erstellt am 02.Aug.2013 | 03:59 Uhr

flensburg | Im Offenen Kanal kommuniziert man zurzeit nur noch auf Englisch. Grund dafür: Teilnehmer aus acht Ländern, darunter Russland und Taiwan, nehmen dort an einem internationalen Mediencamp teil. In dem Camp lernen die jungen Menschen zwischen 16 und 24 Jahren allerhand über Kameraeinstellungen und das Drehen beziehungsweise Schneiden von Kurzfilmen. Die Organisation liegt in den Händen der internationalen Jugendgemeinschaftsdienste (IJGD), eine der ältesten Workcamp-Organisationen Deutschlands. Unter der Leitung von zwei ausgebildeten Medienpädagogen steht am Ende des zweiwöchigen Camps die Präsentation eines eigenen Kurzfilms - heute von 16 bis 17 Uhr auf dem Sonderkanal 8 des Offenen Kanals zu sehen.

Carlotta Thomas aus Bonn ist ebenfalls über den IJGD nach Flensburg gekommen und fungiert in der zweiwöchigen Veranstaltung als eine der zwei Leiterinnen. Sie betreut die internationalen Gäste und kümmert sich um die Freizeitgestaltung sowie die Unterbringung und Verpflegung der Teilnehmer.

Die 20-Jährige schätzt an dem Camp vor allem die internationale Begegnung und den interkulturellen Austausch. Sie berichtet, dass jeder Teilnehmer des Camps einmal eine landestypische Speise aus der Heimat zubereiten muss. Für sie ist auch sehr wichtig, dass neben dem straffen Arbeitspensum auch der Spaß nicht zu kurz kommt. "Denn nur auf diesem Weg lernt man fremde Bräuche und Kulturen kennen und gewinnt einen Eindruck von der betreffenden Nation", sagt die angehende Studentin.

Der 24 Jahre alte Lev aus Wolgograd pflichtet seiner Leiterin auf stark akzentuiertem Englisch bei. Für ihn ist es bereits das zweite internationale Workcamp. Er ist über eine russische Partnerorganisation des IJGD nach Flensburg gekommen und zeigt sich beeindruckt von der Offenheit der Menschen hier.

Ulli Tondorf, 40, einer der beiden Medienpädagogen, arbeitet bereits seit mehr als zehn Jahren mit solchen Jugendgruppen. "Ich bin immer wieder begeistert, in welch kurzer Zeit die Jugendlichen als Gruppe zusammenwachsen."

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen