Maasholm : Kahnstellen sind ein Fall fürs Gericht

Die historischen Kahnstellen in Maasholm sind ein Fall fürs Gericht.

Die historischen Kahnstellen in Maasholm sind ein Fall fürs Gericht.

Das Urteil, wer für die Beseitigung der Schäden aufkommen muss, die nach der Sanierung der historischen Kahnstellen in Maasholm aufgetreten sind, soll am 19. April gesprochen werden.

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31. März 2018, 12:30 Uhr

Maasholm | Die seit 1991 unter Denkmalschutz stehenden ortsbildprägenden Kahnstellen, die 2011 und 2012 für 700 000 Euro aufwendig mit Hilfe von Fördermitteln saniert wurden, sind längst zu einem Streitfall geworden. Denn bald nach der Sanierung wurden Schäden festgestellt und nun geht es um deren Beseitigung. Die Antwort auf die Frage, wer dafür die Kosten trägt, ist inzwischen zu einem Fall fürs Gericht geworden. Davon berichtete Bürgermeister Kay-Uwe Andresen in der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung. Bei einem Termin beim Landgericht hörte sich der Richter die Argumente der Gemeinde und der Gegenseite an und befasste sich mit den Gutachten, die beide Seiten erstellen ließen. Das Urteil soll am 19. April gesprochen werden. Es geht um eine Summe von 200 000 Euro. Er habe zwar „ein gutes Gefühl“, so Andresen. Er befürchtet aber, dass die Gemeinde, die bereits mit 28 000 Euro in Vorleistung getreten ist, nicht ungeschoren davon kommt.


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