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Flensburger Tageblatt

21. Oktober 2017 | 18:32 Uhr

Glücksburg : Kabarett und britischer Humor

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Glücksburger „Strandgut“-Programm 2018 vorgestellt: Maren Kroymann, Martin Zingsheim, Robert Griess sowie Carrington und Brown kommen.

Das Programm der Glücksburger Veranstaltungsreihe „Strandgut“ verspricht wieder vier interessante Doppelabende für das kommende Jahr. „Wir sind zwar Provinz. Aber deswegen nehmen wir noch lange keine Künstler zweiter Wahl“, sagte Initiator Günter Sommer bei der Vorstellung.

Am 7. und 8. Februar hat er Maren Kroymann mit Jo Roloff-Band gebucht. Die Schauspielerin, die vor kurzem in dem TV-Film „Jella jagt das Glück“ zu sehen war, ist auch eine mitreißende Sängerin, wovon sich Sommer in Berlin überzeugte. Ihr Programm „In my Sixties“ widmet sich der Musik der 1960er-Jahre. Seit ihrer Jugend ist Kroymann von der Musik angetan, weil sie ein wilderes, bunteres und schöneres Leben versprach als das, welches die Eltern führten.

Am 25. und 26. April kommt Martin Zingsheim mit seinem Kabarett „Kopfkino“. Bei ihm geht es sprachlich virtuos um „Gott und die Welt, Liebe und Hass, Erziehung und Pauschalreisen“, wie es im Programmheft heißt. Der frisch promovierte Musik- und Filmwissenschaftler aus Köln schaffte auch bereits den Sprung in Radio und Fernsehen.

Abermals Kabarett, diesmal aber auf finanzwirtschaftliche Themen zugespitzt, gibt es am 12. und 13. September 2018. Der Kölner Wirtschafts-Kabarettist Robert Griess und der Berliner Finanz-Kabarettist Chin Meyer haben sich zusammengetan, um zu erklären, was der Programm-Titel auf den Punkt bringt: „Das Leben ist kein Boni-Hof.“

Musikalischer geprägt ist dann die letzte Veranstaltung am 14. und 15. November: Das britische Duo Rebecca Carrington und Colin Brown feiern „10“ gemeinsame Bühnen- und Ehejahre. Ihr Markenzeichen sind britischer Humor, schräge Fassungen bekannter Songs und natürlich Joe, Rebeccas Cello, das 235 Jahre alt ist. Brown war mal Backgroundsänger bei Robbie Williams und hat sich mit Sommer über gewisse Backstage-Szenen „nicht ganz jugendfrei“ unterhalten.

Es macht den Charme von Strandgut aus, dass der frühere Glücksburger Bauausschuss-Chef Sommer, der nach seinem Leben als Kaufmann eigentlich Rentner ist, die Künstler vorab gemeinsam mit Ehefrau Heidi Probe ansieht. Den einen oder anderen Tipp erhält er von seiner organisatorischen Mitstreiterin Edith Brasche von der Glücksburg Consulting Group. „Es macht Spaß“, sagt Sommer und – sicher ein Grund, warum es Spaß macht – er hat Erfolg. Mit 60 Prozent Abonnements ist die Veranstaltung gut aufgestellt. 20 weitere Abonnenten dürften es werden, der Rest soll für den freien Verkauf bleiben.

Die Preise werden 2018 nicht erhöht, betragen 90 Euro pro Jahresabo (vier Veranstaltungen) und 25 Euro pro Einzelticket. Jeweils vor den Veranstaltungen bietet das Strandhotel, das seinen Elisabeth-Saal für Strandgut kostenlos zur Verfügung stellt, für 22 Euro ein Strandgut-Büfett an.

Vertreter der vier Hauptsponsoren lobten die Veranstaltung. Sie sei zum gesellschaftlichen Hotspot geworden und werte das Leben in Glücksburg auf.

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