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Bildung in Flensburg : Jury-Lob für die Waldschule

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Flensburger Grundschule beim Deutschen Schulpreis unter den besten 20 / Preisverleihung in Berlin

shz.de von
erstellt am 07.Mär.2015 | 12:42 Uhr

Zwanzig Schulen in Deutschland dürfen sich Hoffnungen auf den Deutschen Schulpreis 2015 machen. Eine davon ist die Waldschule. Sie hat es ins Halbfinale der Auswahl für den begehrten Preis geschafft, der am 10. Juni von Angela Merkel in Berlin verliehen wird.

Ausgewählt werden die Bewerber nach sechs Kriterien, die sich in den eingereichten Unterlagen wiederfinden müssen. Dazu gehören die Punkte Verantwortung, Schulleben und -klima, die Schule als lehrende Institution, Unterrichtsqualität, sowie Leistung und Umfeld. Der Sieger bekommt im Juni 100  000 Euro Preisgeld, fünf weitere Schulen dürfen mit je 25  000 Euro rechnen. Alle weiteren nominierten Schulen bekommen Anerkennungs-Preise von je 2000 Euro.

Die Waldschule hat sich bereits vier Mal für den Preis beworben, ist zweimal unter die besten 50 gekommen und war 2013 in Berlin. Ob sie es diesmal unter die Top 15 Schulen schafft, die in die Hauptstadt reisen dürfen, wird derzeit ausgewertet. Schulleiter Volker Masuhr freut sich aber schon jetzt, dass sie ausgewählt wurden. „Wir haben gesagt, wir probieren es einfach nochmal“, erzählt er.

In dieser Woche war ein Besuchsteam aus Vertretern der Jury sowie pädagogischen Experten in Flensburg zu Gast und hat sich die Schule einmal näher angeschaut. Auch Martina Schwingstein von der Robert-Bosch-Stiftung, die den Preis zusammen mit der Heidehof-Stiftung vergibt, war dabei. Zwei Tage lang war das Team im Gebäude an der Waldstraße unterwegs, hat Gespräche mit der Schulleitung, Lehrern, Schülern und Eltern gesprochen und den Unterricht in verschiedenen Klassen besucht. Und die Eindrücke sind positiv.

Die Wertschätzung und die hohe Identifikation der Schüler mit ihrer Grundschule haben Jury-Mitglied Thomas Hecker beeindruckt. „Die Schule lebt ihr Motto und zeigt, dass es normal ist, verschieden zu sein“, sagt er. Die Jungen und Mädchen werden von einem multi-professionellen Team unterstützt. Unterschiedlich qualifizierte Menschen arbeiten an der Schule zusammen – Hecker zufolge das Markenzeichen der Schule.

Er fügt hinzu, dass das Inklusionsgebot von 2009 die Lehrer vor eine Herausforderung stellte, denn sie mussten in ihrer Arbeit umdenken. Doch diese Herausforderung habe die Schule gut gemeistert.

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