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Sieverstedt : Jungen und Mädchen lernen sicheres Verhalten im Straßenverkehr

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Kinder der Schule im Autal machten bei den „Verkehrs- und Mobilitätstagen“ mit.

Neun- bis zehnjährige Mädchen und Jungen der Klassen 3 und 4 trainierten eifrig mit dem eigenen Fahrrad auf dem Schulgelände. Erstmalig fanden die „Verkehrs- und Mobilitätstage“ in der Schule im Autal statt, eine Aktion in Zusammenarbeit mit der Polizei in Tarp und Schleswig, mit der Kreisverkehrswacht (KVW), der Unfallkasse Nord und mit Unterstützung des Freundeskreises der Schule. „Der Parcours dient auch als Vorbereitung der Radfahrprüfung, die im 4. Schuljahr stattfinden wird“, erläuterte Rektorin Christine Detlefsen am Rande der Aktion den weiteren Zweck des Parcours.

Alle Inhalte wie auch Regeln im Straßenverkehr sowie Kenntnis der Verkehrszeichen, die Kinder auf ihrem Schulweg oder auf anderen Wegen kennen sollten, wurden an drei Tagen durch eigenes Handeln und Erleben vermittelt. Eine Schulung der Kreisverkehrswacht zu den Gefahren des „toten Winkels“ im Rückspiegel, in dem der Autofahrer beispielsweise Radfahrer überhaupt nicht sieht, ermöglichte den Kindern, auf Gefahren im Straßenverkehr vorbereitet zu sein. „Die Kinder erleben sich nur begrenzt als eigenständig handelnde Verkehrsteilnehmer“, weiß Detlefsen. Vor dem Hintergrund zunehmender Defizite in der motorischen Entwicklung sowie allgemein steigender Unfallzahlen bei Kindern, die als Radfahrer unterwegs sind, seien solche Schulungen nötig.

Die Schüler hatten jede Menge Spaß. Mithilfe der „Mobilen Fahrradwerkstatt“ der Kreisverkehrswacht und mit Unterstützung von einigen Vätern erfuhren die Kinder, was an ihrem Fahrrad nicht verkehrsgerecht ist. Vor Ort nahmen sie kleinere Reparaturen vor und machten so ihre Drahtesel fit.

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