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Dr.-Hans-Adolf-Rossen-Preis : Junge Forscher in der Wirtschaft

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die siebte Verleihung des Dr.-Hans-Adolf-Rossen-Preises der Pressestiftung stand im Zeichen des verstorbenen Hans-Peter Rossen.

shz.de von
erstellt am 20.Mär.2016 | 13:30 Uhr

Flensburg | Die Arbeitgeberattraktivität von kleinen und mittelständischen Unternehmen, der Eindruck in Einstellungsinterviews oder die Situation an der deutsch-polnischen Grenze: Die jungen Wissenschaftler der Fachhochschule und Europa-Universität Flensburg haben sich in ihren Abschlussarbeiten mit verschiedenen Themen auseinandergesetzt. Und für ihren außergewöhnlichen Ehrgeiz wurden sieben Frauen und ein Mann belohnt: Acht dieser hervorragend bewerteten Bachelor- und Masterarbeiten wurden mit dem Dr.-Hans-Adolf-Rossen-Preis der Pressestiftung ausgezeichnet.

Während der Veranstaltung in der Industrie- und Handelskammer (IHK) würdigten IHK-Präsident Uwe Möser und der Vorstandsvorsitzende der Pressestiftung Flensburg, Gert Bendixen, das Engagement von Hans-Peter Rossen, der kürzlich verstorben ist, und die Tradition seines Vaters – des Namensgebers – weitergeführt und besondere Abschlussarbeiten der beiden Flensburger Hochschulen ausgezeichnet hat.

Dass die Unternehmen von dem „frischen, unvoreingenommenen Blick“ der Nachwuchsforscher auf wirtschaftliche Themen profitieren, betonte Möser. Wissenschafts-Staatssekretär Rolf Fischer fügte hinzu: „ Die Arbeiten zeigen, dass die Verbindung von Wissenschaft und Wirtschaft nicht abstrakt ist, sondern in sehr greifbarer Weise umgesetzt wird.“ Das hat auch Nicole Scheliga, die an der FH Flensburg Betriebswirtschaft studierte, bewiesen. Sie entwickelte in ihrer Bachelorarbeit ein Konzept zur Gestaltung einer Arbeitgebermarke für die Stadtwerke Flensburg. Die Wahl dieses Themas fiel ihr nicht schwer: „Ich habe schon während meiner Ausbildung zur Industriekauffrau im Personalbereich gearbeitet“, erzählt die 26-jährige Norderstedterin, die mit ihrem Freund zum Studium an die Förde gekommen ist. In ihrer Arbeit wollte sie sie deshalb praxisorientiert mit einem Unternehmen forschen. Scheliga bleibt dem Flensburger Campus erhalten und hat in September 2015 das Masterstudium in Business Management an der FH begonnen.

Die Pressestiftung honoriert bereits zum siebten Mal mit der Auszeichnung und einem Preisgeld von insgesamt 9000 Euro herausragende wissenschaftliche Arbeiten aus den Bereichen Wirtschaftswissenschaften und Technik. Der Preis steht als Symbol für die Leistungskraft der Flensburger Hochschulen und für die enge Vernetzung mit der regionalen Wirtschaft.

Den Sonderpreis über 750 Euro nahm Tjorven Reisener für den 2014 gegründeten Verein Villekula entgegen. Villekula – das schwedische Wort für „Villa Kunterbunt“ – ist ein sozial-ökologisches Gartenprojekt mit pädagogischen Einflüssen. Der Verein arbeitet außerdem mit syrischen Flüchtlingen.

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