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Der Nachwuchs kommt : Jung-Journalisten auf der Jagd nach guten Geschichten

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Zehn Stipendiaten der Konrad-Adenauer-Stiftung absolvieren derzeit ein Grundlagen-Seminar in Flensburg

Sie sind neugierig, talentiert und derzeit zu Gast beim sh:z in Flensburg – zehn Nachwuchsjournalisten der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS). Sie lernen zweieinhalb Wochen lang die Grundlagen des Lokaljournalismus. Dies ist Teil der studiumsbegleitenden journalistischen Nachwuchsförderung der KAS.

Deren Leiter ist seit rund acht Jahren Marcus Nicolini, der einst bei der Marner Zeitung in Dithmarschen arbeitete. Zweimal jährlich bietet Nicolini das Grundlagenseminar für einen Teil der rund 130 von der KAS geförderten Nachwuchsjournalisten an. Doch dieses Mal erlebt er gleich in doppelter Hinsicht eine Premiere: „Wir waren noch nie in Flensburg zu Gast und tagen erstmals in Redaktionsräumen.“ Dies ermögliche hervorragende Einblicke in die Arbeit eines Zeitungsverlages und einen direkten Austausch mit den Redaktionsmitgliedern.

Den schätzen auch die zehn Teilnehmer, die aus allen Teilen Deutschlands kommen. Eine von ihnen ist Luisa Houben. Wie die anderen sechs weiblichen und drei männlichen Stipendiaten soll die 20-jährige Rheinländerin in dieser Woche je einen Bericht und eine Reportage zu einem Flensburg-spezifischen Thema verfassen. Die Artikel werden von Katja Auer, Redakteurin der Süddeutschen Zeitung, Korrektur gelesen – und abhängig von Thema und Umsetzung auch im Tageblatt veröffentlicht.

Das mache eine Menge Spaß, sagt Luisa Houben, sei aber auch eine Herausforderung. „Wir kennen Flensburg überhaupt nicht und haben uns daher schon vor Wochen per Internet über die Stadt, ihre Eigenheiten und Veranstaltungen informiert.“

Das Vorarbeiten macht sich nun bezahlt. Zeit zum Ausruhen bleibt den Nachwuchsjournalisten nicht, denn das Programm ist selbst am Wochenende von morgens bis abends komplett durchgeplant. Von Flensburg selbst haben die Nachwuchsjournalisten noch nicht viel gesehen. „Wir hatten bislang eine Stadtführung und waren am Wochenende mal kurz bei den Flensburg Nautics“, sagt die 20 Jahre alte Sira Thierij, die Europawissenschaften im niederländischen Enschede studiert. Luisa Houben ergänzt: „Meistens falle ich abends todmüde ins Bett.“

Dieses steht auf dem Kasernengelände der Bundeswehrschule für Strategische Aufklärung. „Stadtpräsidentin Krätzschmar hat uns die Unterkunft vermittelt“, berichtet Nicolini. Der Kontakt sei über ihren Mann zustande gekommen, der auch bei der KAS tätig ist.

Für die Mahlzeiten müssen die Stipendiaten zur Marineschule gehen. Zu ihnen gehört auch Eike Hoppmann. Der 19-Jährige stammt aus der Nähe von Wolfsburg und studiert Volkswirtschaftlehre in Mannheim. Er sagt: „Das Gebäude ist sehr beeindruckend.“ Beeindruckt ist auch Marcus Nicolini – von der Gastfreundschaft in Flensburg. Er kann sich daher gut vorstellen, für ein weiteres Seminar wiederzukommen.

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erstellt am 20.Aug.2014 | 08:30 Uhr

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