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Flensburger Tageblatt

23. November 2017 | 21:44 Uhr

Hasselberg : Jugendwehr sucht neue Heimat

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Der Ostangelner Brandschutz-Nachwuchs will nach Hasselberg umziehen.

Die Jugendfeuerwehr Ostangeln sucht eine neue Bleibe. An ihrem bisherigen Domizil in Gammeldamm fühlt sich der Nachwuchs der Brandschützer nicht mehr gut aufgehoben, zumal – wie Bürgermeister Hans-Heinrich Franke in der jüngsten Sitzung der Hasselberger Gemeindevertretung darlegte – ein großer Bereich des ehemaligen Ferienlagers inzwischen von Naturschützern angemietet worden ist. Außerdem liegt das Anwesen in Küstennähe und damit „abseits vom Schuss“. Die Verantwortlichen der Jugendfeuerwehr peilen deshalb den Umzug nach Hasselberg an, wo Räumlichkeiten im neuen Kieholmer Feuerwehrhaus mitgenutzt werden könnten. Zuvor muss die Finanzierungsfrage mit dem Amt Geltinger Bucht geregelt werden, denn das Gebäude wird derzeit allein von Hasselberg unterhalten.

Amtskämmerer Hauke Scharf legte die finanzielle Situation dar. In den vergangenen drei Jahren hätten sich im Haushalt jeweils fünfstellige Defizite ergeben, so dass inzwischen ein Minus von rund 50 000 Euro aufgelaufen ist. Deshalb sei es erforderlich, in naher Zukunft alle Hebel in Bewegung zu setzen, um wieder auf schwarze Zahlen zu kommen, mahnte der Kämmerer.

Bürgermeister Franke wies auf die hohen Investitionen der Gemeinde in der jüngsten Vergangenheit unter anderem für den Feuerwehr-Neubau in Kieholm hin und sagte voraus, dass beim 2018 erhofften Ausbau der maroden Küsten-Kreisstraße 111 hohe finanzielle Anteile der Kommune für den Radwegbau fällig würden. Mit dem Sparen bleibe es also schwierig.

Was die erhoffte Versorgung mit Breitband via Kappeln betrifft, so wies Vizebürgermeister Gerd-Ludwig Kraack auf eine günstige Voraussetzung hin: Unterhalb der B 199 liegen seit langem zwei Leerrohre, die für die Installation von Glasfaser-Leitungen nutzbar wären. Zudem könnten in Gundelsby „zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden“, wenn auf der Westseite des Fußwegs an der Dorfstraße gebuddelt werden müsse, um die Entwässerungsleitung zu sanieren. Da könnte dann die Glasfaser „mit rein“. Franke zeigte sich zuversichtlich, dass mindestens 60 Prozent der potenziellen Anschlussnehmer in Hasselberg das Vertragsangebot des Breitband-Zweckverbandes Angeln annehmen werden.

Was die Verbesserung der Verkehrssicherheit an der Kieholmer Kreuzung betrifft, so hat die Straßenverkehrsbehörde bekräftigt, auf der Nordstraße kein Tempolimit von 80 auf 50 Stundenkilometer zuzulassen. Zugesagt wurde der Gemeinde, künftig mehr Geschwindigkeitskontrollen und Verkehrszählungen in dem Gefahrenbereich vorzunehmen.

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