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Jugendarbeit: Stadt Glücksburg will alle Anträge berücksichtigen

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Künftig könnten alle beantragten Vorhaben der Jugendarbeit in den Genuss von Fördermitteln kommen / Betreute Grundschule wird teurer

shz.de von
erstellt am 17.Okt.2013 | 12:16 Uhr

Viele Eltern müssen im kommenden Jahr vermutlich wieder tiefer in die Tasche greifen: Denn die Kosten für die Betreute Grundschule in Glücksburg sollen 2014 teurer werden. Das zumindest sieht die Politik vor. Der Sozial- und Kulturausschuss beschäftigt sich in seiner nächsten Sitzung am kommenden Montag mit dem Thema.

Laut Nachtragssatzung wird der Besuch der Betreuten Grundschule am Kegelberg ab dem Januar 2014 monatlich 100 Euro im Maxitarif kosten. Derzeit beträgt er 80 Euro. Der Maxitarif gilt für eine Betreuungszeit von täglich 7 bis 8 Uhr und 12 bis 16 Uhr. Für den Minitarif, der von 7 bis 8 Uhr und 12 bis 13 Uhr gilt, würden dann 80 Euro (derzeit 60 Euro) fällig. Der Preis der „Notfalltageskarte“ bleibt mit 15 Euro stabil. Jedes weitere Kind schlägt mit 70 Prozent des jeweils eigenen Gebührensatzes zu Buche. Die bislang letzte Gebührenerhebung erfolgte zum Januar 2013.

Die Stadt rechnet mit Einnahmen in diesem Jahr in Höhe von 40 000 Euro. In 2012 waren es für die Betreute Grundschule 33 761 Euro. Größer dürfte der Unterschied bei den Ausgaben für die Betreute Grundschule sein. Waren es im Vorjahr 113 036 Euro geht die Stadt in diesem Jahr von 145 000 Euro aus.

Einem wesentlich höheren Förderbedarf für Jugendveranstaltungen muss die Stadt in diesem Jahr begegnen. Statt der bisher verwendeten 4000 Euro für Vorhaben von anerkannten Jugendorganisationen und Jugendpflege, hat die Verwaltung Anträge über insgesamt 8000 Euro auf dem Tisch liegen. Frühzeitig im Jahr haben Vereine wie die DLRG oder Organisationen wie die Kirche um eine finanzielle Förderung für noch bevorstehende Veranstaltungen gebeten. Da sich die Förderung an der Teilnehmerzahl orientiert, sind die Beträge geschätzte Summen. In den vergangenen Jahren galt: Wer nicht bis Ende März seinen Antrag bei der Stadt eingereicht hatte, der ging leer aus.

Künftig soll nun gerechter verteilt werden. Inwiefern, dass loteten Politik, Verwaltung und die möglichen Nutznießer in zwei Gesprächsrunden aus. Das Ergebnis sieht vor, dass 2013 alle Antragsteller entsprechend der tatsächlichen Teilnehmerzahl am Jahresende einen prozentualen Teil der 4000 Euro erhalten.

Ab 2014 wird – stimmt die Politik zu – eine neue Richtlinie gelten. Für jedes Halbjahr werden 50 Prozent der im Haushalt bereitstehenden Mittel zur Verfügung gestellt. Mittelpunkt des Jahres ist der Beginn der vierten Woche der Sommerferien. Für das erste Halbjahr sind die Anträge bis zum 15. Dezember des Vorjahres einzureichen. Für das zweite Halbjahr gilt eine Frist bis zum 30. April des laufenden Jahres. Jeweils im Januar und im Mai würde der Sozial- und Kulturausschuss über die Förderung entscheiden.

Die öffentliche Sitzung des Sozial- und Kulturausschusses beginnt am Montag um 19 Uhr im Rathaus.

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