Jubiläumsfieber im Schlosshof

Hochgelobt: Die „Rob-Show“ am Sonnabend, 4. Juli: Michael Nitzschke ist „Robbie“.
Hochgelobt: Die „Rob-Show“ am Sonnabend, 4. Juli: Michael Nitzschke ist „Robbie“.

Open air: „Unplugged & Solo“ – zehn Solisten aus zehn Jahren „Flensburg Unplugged“ gastieren in Glücksburg

shz.de von
22. Mai 2015, 12:45 Uhr

Es ist ein Erfolgsmodell: Zehn Jahre, nachdem Tilo Prinz, Andreas Fahnert, Axel Stosberg und Rainer Hansen das Projekt „Flensburg Unplugged“ aus der Taufe gehoben haben, bringen sie am Freitag, 3. Juli, unter der Regie von „Jam Events“ und der musikalischen Leitung von Frank Grube eine Art „Best of“ auf die Bühne. Genauer gesagt, in den heimeligen Hof des Glücksburger Schlosses.

Im März 2005 wurde „Flensburg Unplugged“ zum ersten Mal in den heiligen Hallen des Audi Zentrums Flensburg an zwei Tagen hintereinander aufgeführt. Die Show fand von Beginn an viele Fans, kaum ein Platz blieb unbesetzt, und heute hat sich längst ein festes Stammpublikum etabliert. „Mit viel Liebe zum Detail, der sorgsamen Auswahl der Künstler und dekorativer Gestaltung haben wir gemeinsam etwas geschaffen, das in unserer Region hohe Anerkennung bei den Konzertbesuchern genießt“, betont Tilo Prinz, dessen Team unter Hochdruck an der Jubiläumsveranstaltung bastelt.

Das Line-up steht. Zehn Solisten werden ab 21 Uhr erwartet: Während Hannes Wendt Stücke von den Rolling Stones und David Bowie auf seine ureigene Art zelebrieren wird, kommt Synje Norland an der Seite des Cellisten Michael Becker. Kiki Wolff und Vera Binge werden das Event mit kraftvoller „Röhre“ voraussichtlich eröffnen. Weiterhin kommen zum Zuge: Annette O’ Driscoll aus Dänemark, Niklas Heitmann & Michael Nitzschke, der tags darauf Frontmann bei der „Rob Show“ sein wird, Guy Roberts mit seiner ausdrucksstarken Stimme und das Urgestein Cuddel Blues. „Jeder spielt, wie und was er will“, kündigt Tilo Prinz an. Man darf aber davon ausgehen, dass alle Musiker in ihren zwei bis drei Songs überwiegend auf das Unplugged-Repertoire zurückgreifen werden. Tom Klose, Leon & Leon sowie Simon Glöde werden dies mutmaßlich allein an der Gitarre tun, während andere die Unterstützung einer kleinen, aber feinen Band in Anspruch nehmen.

Tilo Prinz verspricht eine lockere Stimmung in einem edlen Ambiente; das Schloss wird kunstvoll illuminiert, auch der halb bestuhlte Innenhof, in dem 1500 Gäste Platz finden, in Licht getaucht. So will man dem guten Ruf des „Unplugged“-Events, bei dem etwa 30 Musiker des „Flensburg Acoustic Orchesters“ und 50 Solisten/Singer-Songwriter verschiedenster Musikrichtungen auf der Bühne standen, gerecht werden. Kay-Uwe „Kufti“ Fleischer wird als Moderator durch den Abend führen. Nach der Show lädt DJ Howie Butsheroni zur After Show Party ein.

„Über 7000 Gäste aus ganz Deutschland und Dänemark haben die bisherigen Doppelshows besucht“, sagt der Veranstalter – und betont, am liebsten alle Akteure gemeinsam zu sehen. „Doch dann würde die Show 20 Stunden dauern.“



Am 4. Juli erwartet die Besucher im gleichen Ambiente „The Rob Show“ – zehn Musiker & fünf Tänzerinnen mit einem „ultimativen“ Flensburger Robbie-Williams-Projekt. Ein Remake seiner legendären Show.

Vorverkauf für beide Konzerte über Reservix Online, ab Anfang nächster Woche: Moin Moin, Touristinformation Flensburg und Glücksburg. Eintritt jeweils 20 Euro, Einlass ab 19 Uhr.


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