"LaLeLu" in Schafflund : Jubiläumsfeier mit alten Bekannten

A cappella vom Feinsten: 'LaLeLu'   waren zu Gast beim  Kleinkunst-Jubiläum.  Foto: Weiner
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A cappella vom Feinsten: "LaLeLu" waren zu Gast beim Kleinkunst-Jubiläum. Foto: Weiner

Der OKR hat sein zehnjähriges Jubiläum gefeiert. A-cappella-Quartett "LaLeLu" zu Gast.

shz.de von
31. Mai 2013, 07:30 Uhr

Schafflund | Der Ortskulturring (OKR) Schafflund feierte mit einem Auftritt des Hamburger A-cappella-Quartetts "LaLeLu" jetzt zehnjähriges Bestehen der Abonnement-Reihe "4 für 50". Die Schafflunder sind mit den Künstlern inzwischen sehr vertraut, denn einer ihrer ersten Auftritte außerhalb Hamburgs fand bereits 1997 in Schafflund statt.

Seit nunmehr zehn Jahren sind die Abonnement-Veranstaltungen des OKR fester Bestandteil des Kulturlebens in der Region und stets ein Garant für kurzweilige Unterhaltung auf einem hohen Niveau. Besonders geehrt wurde am Rande des Konzertes die Vorsitzende des OKR, Ilse Petersen: Sie erhielt von ihren Mitstreitern einen großen Blumenstrauß und Präsente für ihr Engagement und zeigte sich ehrlich überrascht - und ausnahmsweise auch mal sprachlos.

Letzteres galt für die vier Künstler anschließend nicht: Sie boten bei ihrem zehnten Auftritt in Schafflund einen bunten Mix aus allen bisherigen Bühnenprogrammen. Dabei war es schon spannend zu beobachten, wie sich die Gruppe in ihrer neuen Formation präsentieren würde. Denn der kreative Kopf, Sören Sieg, war erstmalig in Schafflund nicht dabei. Er ist zwar nach wie vor für die Kompositionen und Arrangements verantwortlich, seinen Part auf der Bühne aber übernahm Neuzugang Frank Valet, der sich gut und harmonisch in das Gesangsquartett einfügte.

Zusammen präsentierten sie ein lustiges Lied nach dem anderen. Bernie, the Burner (urkomisch: Tobias Hanf), und ein plattdeutsch schmachtender Elvis Presley (wunderbar: Jan Melzer) sind mittlerweile Klassiker im "LaLeLu"-Programm. Aufgelockert wurde dieses immer wieder durch die Anmoderationen aller Sänger, die gern auch aus ihrer Vergangenheit erzählten. Ansonsten imitierten sie Instrumente und Tobias Hanf parodierte - vor allem Angela Merkel - witzig und gekonnt. Besinnlich klang der Abend aus.

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