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Erstsemester auf dem Campus : Jeder vierte Student ist neu an der Fachhochschule Flensburg

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Präsident Herbert Zickfeld begrüßt 1000 Neuanfänger in der Flens-Arena - Auftakt mit Orientierungswoche und Elterntag

Es ist eine Runderneuerung der Studentenschaft der Fachhochschule (FH) – zu 25 Prozent. Rund 1000 Erstsemester wurden gestern von Herbert Zickfeld, dem Präsidenten der FH, begrüßt, und weil für so eine Begrüßung selbst der größte Hörsaal – das Auditorium maximum, kurz Audimax – zu klein ist, hatte man „die Neuen“ in die Flens-Arena eingeladen.

Alles, was eine neue Studentin oder ein neuer Student wissen muss, erfahren er oder sie in der Erstsemester-Orientierungsphase, die gestern begann und die ganze Woche hindurch läuft. Das reicht von harten Informationen über den jeweiligen Studiengang bis hin zur Stadtrundfahrt. Auch gestern sahen sich die jungen Frauen und Männer einer Flut von Informationen ausgesetzt. Moderiert von Klaus von Stackelberg, Vizepräsident der FH, sprachen in kurzer Folge der Präsident, die stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte, Vertreter der evangelischen und der katholischen Studierendengemeinden, des Allgemeinen Studentenausschusses, besser bekannt als Asta, und Linda vom Sportzentrum, die den Neuen „eine tolle, unvergessliche Studienzeit“ wünschte. Um dieses Ziel zu erreichen, könnten die Erstis zum Beispiel am 1. Oktober an einem „pub crawl“ teilnehmen, für den geworben wurde, sie könnten einen Kurs für Gebärdensprache besuchen oder den Club International, bei dem ausländisch gekocht wird. Sie könnten aber auch neue Tretboote erfinden, denn Olav vom Asta hatte für die Vorstellung der Tretboot-AG fast so viel Zeit wie der Präsident ganz zu Beginn.

„Wir fühlen uns in der Stadt Flensburg außerordentlich wohl“, bekannte Zickfeld, um im nächsten Schritt sogleich auf die globale Ausrichtung der Hochschule zuzusteuern. Die FH arbeite weltweit mit Partner-Hochschulen zusammen, und davon profitieren nicht zuletzt die Studierenden, die in vielen Fächern Auslandssemester zu absolvieren haben.

Die ersten Anfänger hatten nach einer guten halben Stunde vorerst genug gehört und versorgten sich an den zahlreichen Info-Ständen mit Kaffee, Keksen, Gummibärchen und Broschüren. Auch ein Energiedrink namens 41 wurde ausgegeben, womit auf ein neues Wohnraumangebot gleichen Namens unweit des Südermarkts hingewiesen wurde. Und der Hallenbetreiber nutzte den großen Andrang junger Menschen zur Akquise neuer 450-Euro-Kräfte.

Wer zum Rauchen oder Schnacken die Halle verließ, dem entging die wichtige Information, dass die FH für ein eigenständiges Promotionsrecht kämpft, dass sie sich zur angewandten Forschung und Entwicklung bekennt und sich als natürlicher Partner der kleinen und mittleren Unternehmen sieht. Nicht zuletzt versprach der scheidende Präsident Zickfeld – am 22. Oktober wird ein Nachfolger gewählt –, dass man in diesem Jahr den „Nordischen Abend für Wirtschaft und Wissenschaft“ in Sonderburg veranstalten werde – weil man überzeugt sei, „dass wir einen gemeinsamen Wirtschafts- und Wissenschaftsraum Süd-Dänemark und Nord-Schleswig-Holstein aufbauen und mit Leben erfüllen müssen“.

Die rund 1000 Anfänger auf dem Campus konnten die Halle mit einem guten Gefühl im Bauch verlassen. „Sie, liebe Studierenden, stehen im Mittelpunkt unserer Hochschule“, hatte ihnen der Präsident versichert. Und: „Wir werden das Studium noch besser und attraktiver für Sie gestalten.“ Im Gegenzug sollten die Studenten ihr Studium aktiv mitgestalten und nicht in eine passive Konsumentenrolle verfallen. „Studieren“, findet Zickfeld, „ist Privileg und Freiheit, aber auch Verantwortung und Verpflichtung.“

 

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erstellt am 16.Sep.2014 | 11:30 Uhr

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