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Flensburger Tageblatt

19. Oktober 2017 | 08:31 Uhr

Sterup : Irritationen vor der Wahl

vom

Sterups Bürgermeister stellt klar, dass Gemeinderats-Mandate nicht schon am Sonntag enden.

shz.de von
erstellt am 24.Mai.2013 | 07:47 Uhr

Sterup | Während der 34. und damit voraussichtlich letzten Sitzung der Steruper Gemeindevertretung in der auslaufenden Legislaturperiode sprach Bürgermeister Wolfgang Rupp von "Irritationen" und stellte klar: Die Mandate der gewählten Vertreter enden nicht mit dem Tag der Kommunalwahl am Sonntag, sondern erst Ende dieses Monats. Er als Bürgermeister bleibe noch bis zur konstituierenden Sitzung der neuen Gemeindevertretung im Amt.

Im Verlauf seines Verwaltungsberichts wies er darauf hin, dass der Neubau der Kindertagesstätte nicht nur fertig, sondern Anfang des Monats auch eröffnet worden sei. Es sei ein Bau "aus einem Guss", lobte Rupp. Der Bürgermeister hegt nun die Hoffnung, dass immer genügend Kinder da sind.

Derzeit werden nach seinen Worten die Lampenköpfe der Straßenbeleuchtung in Sterup ausgewechselt - Ende Juni soll die Schlussrechnung vorliegen. Rupp wies außerdem darauf hin, dass die Pfadfinder heute mit der Spendensammlung "Jugend sammelt für Jugend" in der Gemeinde unterwegs sein werden. Und weil 70 Prozent der Einnahmen bei den Pfadfindern bleiben, lautete des Bürgermeisters Bitte an die Einwohner: "Haltet was für sie bereit, denn das ist für den guten Zweck."

Nach achtjähriger Prozessdauer hat das Landgericht nun die Schadensersatzklage eines Einwohners gegen die Gemeinde abgewiesen, darüber informierte der Bürgermeister die Anwesenden - und verhehlte nicht, dass möglicherweise neues Prozess-Unbill auf die Gemeinde zukommen könnte. Dabei geht es um 33 000 Euro, die die Eon von der Gemeinde für den Zeitraum 2006 bis 2010 für die Stromlieferung an das Klärwerk verlangt. Allerdings gab es für diese Zeitspanne einen Liefervertrag mit den Stadtwerken Flensburg. Da werde noch viel zu prüfen und zu klären sein, betonte Wolfgang Rupp.

Um Planungssicherheit zu schaffen, beschloss die Gemeindevertretung die Aufstellung des Bebauungsplans "Zur Schweiz/Birristoft", genehmigte den von Camilla Grätsch (Planungsgruppe Plewa) vorgelegten Entwurf und fasste den erforderlichen Auslegungsbeschluss. Mit der Ausweisung als allgemeines Wohngebiet und der Aufstellung des besagten Bebauungsplans soll, wie es heißt, eine "geordnete städtebauliche Entwicklung" gewährleistet werden.

Es geht in einem Gesamtgeltungsbereich von 4300 Quadratmetern um Planungssicherheit für die vorhandene Wohnbebauung und vorgesehene Erweiterung in zweiter Reihe. Mit der Überplanung rückt die Wohnbebauung nicht näher an die landwirtschaftliche Hofstelle mit Schweinemast in Birristoft heran, so dass es zu keiner Änderung der Umwelteinwirkungen auf das Gebiet kommt.

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