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Flensburger Tageblatt

17. August 2017 | 04:39 Uhr

Freienwill : Investition in die Zukunft

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Die Gemeinde stellt eine halbe Million Euro für die Kita-Erweiterung, Parkplätze und ein Buswartehäuschen bereit. Das Ha-Ge-Grundstück soll gekauft werden.

Freienwill | Eine halbe Million Euro will Freienwill in die Zukunft der Ortschaft investieren, dies beschloss die Gemeindevertretung auf ihrer jüngsten Sitzung. Momentan wird der Kindergarten erweitert. Die Ausgaben wurden um zwei Aufträge aufgestockt: für einen abgängigen Giebel des Altbaus und die Herstellung von Parkplätzen. Investiert wird auch in ein Buswartehäuschen für Schüler.

Geld will die Gemeinde auch für den Kauf des Ha-Ge-Grundstücks in die Hand nehmen. „Eine bebaubare Fläche in zentraler Lage, geeignet für einen Discounter, ein ärztliches Versorgungszentrum oder andere Wünsche, deren Realisierung das Dorf fit für das Jahr 2030 machen.“ Noch ist unklar, wie teuer Abriss und Entsorgung von Gebäuden und Siloturm sind und ob es Altlasten gibt. Die Gemeindevertreter diskutierten viel. Konkrete Zahlen werden erst ermittelt. Dafür soll auch ein zu beauftragendes Bodengutachten sorgen.

Ob dann noch Geld für die Wunschliste übrig ist? Auf ihr stehen Maßnahmen am Freibad Holmarksee und auf dem Spielplatz Wielenberg sowie eine neue Schulsporthalle.

„Eine Formalie“ nannte Henning Lorenzen, Kämmerer des Amtes Hürup, die Beschlüsse über die über- und außerplanmäßigen Aufwendungen und Auszahlungen der Jahre 2015 und 2016. Diese Zahlen waren bereits bekannt und in die Haushaltsabschlüsse eingearbeitet. Noch nicht vorgelegt war hingegen der Haushaltsansatz für das Jahr 2017. Den hatte bisher nur der Finanzausschuss besprochen und zur Genehmigung empfohlen.

Der Vorschlag für den Ergebnisplan enthält rund 1,8 Millionen Euro für Erträge und Aufwendungen bei einem planerischen Defizit von 26  400 Euro. Der Finanzplan summiert Einzahlungen aus laufender Verwaltungstätigkeit von 1,7 Millionen Euro und Auszahlungen von 1,63 Millionen Euro. Für Investitionen sind 213  000 Euro an Einnahmen sowie 528  000 Euro an Ausgaben kalkuliert. Die Kreditaufnahmen für Investitionen werden mit 210  000 Euro angesetzt. Diesem Vorschlag stimmte die Gemeindevertretung zu.

„Wir sind uns der Unsicherheiten bei einigen Ansätzen bewusst“, stellte Bürgermeister Hans Heinrich Christiansen klar. „Das Aufkommen der Gewerbesteuer ist schwer zu schätzen. Berücksichtigt wurden Mehreinnahmen, die wir in Folge der von der Kommunalaufsichtsbehörde geforderten Erhöhung der Hebesätze erwarten.“

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