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Kathrin Fischer

Flensburg : Internationales Treffen: 85 Erziehungswissenschaftler tagen an der EUF

Die Experten kamen aus verschiedenen Ländern auf den Flensburger Campus, um sich über Bildungsprozesse auszutauschen.


von
12. September 2018, 09:49 Uhr

Flensburg | Chinesisch im Kindergarten, Englisch in der Grundschule, internationale Baccalaureate an deutschen Schulen – Bildungsprozesse in Deutschland sind längst transnational geprägt. Der Einfluss von Schulleitern auf das Handeln der Lehrkräfte im Unterricht, Gerechtigkeitsvorstellungen von Lehrkräften – welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten lassen sich im Vergleich bestimmter Länder finden?

Die Jahrestagung der Kommission Schulforschung und Didaktik der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE)

Die Jahrestagung dient dem Austausch über laufende und geplante Forschungsprojekte zu Schule, Bildung und Unterricht in transnationaler und/oder international vergleichender Perspektive. Die Diskussionen der Tagung hätten gezeigt, dass es viel Verständigungsbedarf unter anderem über Methodenfragen, wie z.B. den Umgang mit Übersetzungen bei empirischen Untersuchungen, den Vergleichskriterien etc. gäbe, sagen die Veranstalterinnen.

Mit dieser Frage beschäftigten sich 85 Erziehungswissenschaftler aus Deutschland, Frankreich, Japan, Kanada, Norwegen, Schweden, der Schweiz und den USA vom 9. bis zum 11. September, die an der Europa-Universität Flensburg tagten. Bei der Jahrestagung der Kommission Schulforschung und Didaktik der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) tauschten sich die Teilnehmer über die Bildungsprozesse in verschiedenen Ländern aus.

„Digitalisierung und Migration sind transnational von Bedeutung“

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„Das Thema ist nicht neu, eine international vergleichende beziehungsweise transnationale Perspektiven erfährt allerdings gegenwärtig in der Schulpädagogik eine neue Aufmerksamkeit“, weiß Kerstin Rabenstein, Vorsitzende der Kommission und Professorin am Arbeitsbereich Schulpädagogik/Empirische Unterrichtsforschung und Schulentwicklung an der Georg-August-Universität Göttingen.

„Es gibt inzwischen eine Anzahl von transnationalen Organisationen, die Bildungssysteme beeinflussen, wie etwa die Europäische Union, die beispielsweise Inklusion und Anti-Diskriminierung als wichtige Themen setzt, entsprechend derer die Mitgliedsländer ihre Bildungssysteme reformieren müssen“, erläutert Merle Hummrich, Professorin für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Schule und Jugend an der Goethe-Universität Frankfurt und als Vorsitzende der Sektion Schulpädagogik der „Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaften“ ebenfalls eine der Veranstalterinnen. „Auch Themen wie Digitalisierung und Migration sind transnational von Bedeutung, müssen aber in den nationalen Bildungssystemen umgesetzt werden.“

„Wir diskutieren hier darüber, in welchem Verhältnis nationalstaatliche und überstaatliche Regelungen mit dem Alltag in den Schulen stehen und welchen Einfluss sie auf Unterricht und Lehrerhandeln haben“, sagt Kerstin Rabenstein.

David Baker, einer der führenden Vertreter der vergleichenden und internationalen Bildungswissenschaft von der Pennsylvania State University, stellte in einem der Hauptvorträge die Frage „Hat Bildung die Welt positiv verändert?“ und beantwortete sie mit: Ja. Die globale Bildungsrevolution habe die Welt in eine „geschulte Gesellschaft“ verwandelt mit überwiegend positiven Effekten auf menschliches Leben.

Stereotype Medienberichterstattung über Bildungsreformen waren Thema bei Florian Waldow, Professor für Vergleichende und Internationale Erziehungswissenschaft an der Humboldt Universität Berlin. Weil es bei Bildung immer auch um die Vorstellung der Zukunft der nächsten Generation gehe, ist die Debatte mit vielen Projektionen angereichert.

Die nächste Tagung der Kommission im September im kommenden Jahr an der Universität Göttingen wird sich mit dem digitalen Wandel von Unterricht befassen.

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