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Schüleraustausch : Immer mehr Partner für Pensa

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

15 russische Schüler sind am Alten Gymnasium zu Gast und wurden im Rathaus vom stellvertretenden Stadtpräsidenten empfangen

Die Luft sei hier so gut, loben Lehrerin Nina Kostitschevan und mehrere ihrer Schüler übereinstimmend. Oben in der 13. Etage des Rathauses, wo Stadtpräsident Erich Seifen die Gäste aus der russischen Stadt Pensa empfängt, ist die Luft natürlich besonders frisch.

Manche der 15 Schüler sind schon zum zweiten Mal mit dem Schulaustausch hier – nach dem ersten Besuch im August 2012. Valentin zum Beispiel. Der 16-Jährige mit der smarten Brille ist an Deutschland interessiert und möchte hier Technik studieren. Ekaterina will auf Deutsch ihr Interesse am Austausch begründen: „In unserem Leben muss man zwei oder drei Fremdsprachen kennen, darum möchte ich hier studieren.“ Der 15-Jährigen schwebt ein Journalistik-Studium vor.

An ihrem Gymnasium Nummer 44 in Pensa, rund 650 Kilometer südöstlich von Moskau, ist Deutsch zweite Fremdsprache nach Englisch, weiß Bernd Henkel. Der neue Schulleiter vom Alten Gymnasium will aus dem Schulaustausch „eine feste Institution“ machen. Gleb und Sofia aus der russischen Partnerschule starten am 12. September sogar in ein Schuljahr am Alten Gym.

Erich Seifen übermittelt, dass Stadtpräsidentin Swetlana Krätzschmar die Partnerschaft sehr begrüße. Mit Seifens Teilnahme am Flensburg-Pensa-Kongress Mitte Juni in Russland hat die Zusammenarbeit beider Städte eine neue, die vierte Ebene erreicht: die administrative. Aufgrund seiner Familienbande mit Pensa hat der frühere Diako-Arzt Peter Lorenzen vor sechs Jahren die Kooperation mit dem Burdenko-Krankenhaus angeregt und ausgebaut. Inzwischen vernetzen sich auch Schulen, Hochschulen – und die Verwaltung.

 

 

 

 

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erstellt am 21.Aug.2013 | 00:33 Uhr

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