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Flensburger Tageblatt

21. Oktober 2017 | 09:35 Uhr

Immer mehr Bürger bauen mit der I-Bank

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Kieler Investitionsbank verhalf mehr als 1200 Familien in der Region zu Eigentum

shz.de von
erstellt am 04.Mai.2014 | 08:22 Uhr

Die Kieler Investitionsbank (IB SH) wird für Bauwillige und andere Bürger, die vom Eigenheim träumen, immer mehr zur Chance auf die eigenen vier Wände. „Im Privatkundengeschäft hat die Investitionsbank 2013 allein im Norden Schleswig-Holsteins und an der Westküste mehr als 1200 Familien zu Wohneigentum verholfen“, erklärte Vorstandschef Erk Westermann-Lammers gestern bei der regionalen Bilanzvorlage in Flensburg. Dies gelinge immer zusammen mit den Sparkassen, Genossenschafts- und Privatbanken vor Ort, denen die Förderbank des Landes einen Teil des Risikos abnehme. Im vergangenen Jahr wuchs die Nachfrage um gut 15 Prozent – von 116 Millionen Euro im Jahr 2012 auf 133 Millionen Euro 2013. Die I-Bank führt die gestiegene Investitionsbereitschaft der Schleswig-Holsteiner in die eigene Immobilie auf das anhaltend niedrige Zinsniveau sowie den Willen der Immobilienbesitzer zur energetischen Sanierung zurück.

Die stärkste Nachfrage nach Immobilienfördermitteln verzeichnen die Kieler im hohen Norden im Kreis Schleswig-Flensburg. Hier wuchs das Fördervolumen für Immobilien von 61 auf 77 Millionen Euro, auch in Nordfriesland nahm die Nachfrage um eine auf 11 Millionen leicht zu. Lediglich in der Stadt Flensburg, wo die IB immerhin ein drei Mitarbeiter starkes Beratungsbüro unterhält, verzeichnet die Bank einen leichten Rückgang von 27 auf 25 Millionen Euro. Insgesamt zieht Westermann-Lammers aber ein ausgesprochen positives Fazit: „Auch in der Modernisierung der Häuser ist der Wille erkennbar, an der Energiewende teilzuhaben.“ Natürlich gehe es auch darum, die steigenden Nebenkosten als „zweite Miete“ zu senken.

Ein wichtiges Standbein der IB bleibt die soziale Wohnungsförderung. Dabei seien die Förderobergrenzen so festgelegt, dass auch ein Polizist oder eine Krankenschwester die Unterstützung bekommen könnten.

Noch mehr Geld bewegt die I-Bank in der Wirtschaftsförderung, wo 2013 215 Millionen Euro in die Region flossen (Vorjahr: 196). Die Stadt Flensburg profitiert hier mit 4 Millionen Euro (Vorjahr: 3) vergleichsweise gering, ins Kreisgebiet flossen 91 Millionen (Vorjahr: 94) und nach Nordfriesland 106 Millionen. Hier stieg die Fördersumme, die im Vorjahr bei 45 Millionen Euro lag, durch die großen Windkraftprojekte wie Bürgerwindparks kräftig an.

Außerdem nutzten 23 Existenzgründer im Norden und Westen sogenannte Mikrokredite der Bank zwischen 3000 und 15 000 Euro.

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