Ausstellung bei Kunst & Co : Hybride – Verschmelzung der Gegensätze

finus

Der Berliner Künstler Jörg Finus aus führt zusammen, was (nicht) zusammengehört

shz.de von
20. April 2018, 06:59 Uhr

Ein Gartenschlauch schlängelt sich um ein Abflussrohr, um Plastik, Holz und Fellstücke, umschlossen von einem Metallgitter; grüne Dachlatten lehnen lässig an einer Säule – all das platziert auf einem Kunstrasen. Jörg Finus findet die Utensilien für seine Objekte und Installationen in Baumärkten, es sind Fundstücke darunter und sogar Müll. „Hybri(d)s“ nennt der Berliner seine Ausstellung bei Kunst & Co., die buchstäblich aus dem Rahmen fällt. „Es geht mir um die Zusammenführung dessen, was gemeinhin als gegensätzlich empfunden wird“, sagt der 51-Jährige. Natur und Technik etwa, die in Modulen verschmelzen und die Urbanisierung von Landschaft thematisieren. Verdichtete, abgeschlossene Welten, die dem Betrachter einiges abverlangen. Die Papierarbeiten stehen in direkter Verbindung damit, fungieren nicht selten als Vorlage, wenn Innereien, Teile einer Autokarosserie und ein Staubsaugerschlauch eine Verbindung eingehen, aus der keck eine Hand hervorragt.


>Vernissage ist  am Freitag, 20. April, um 19.30 bei Kunst & Co im Klostergang 8a. Die Ausstellung dauert bis zum 19. Mai; sie ist donnerstags und freitags von 17-19, sonnabends von 11 bis 16 Uhr zu sehen.

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