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Flensburger Tageblatt

22. August 2017 | 03:53 Uhr

Husumer Konferenz zur Offshore-Technik

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Eine deutsch-dänische Konferenz zum Thema Zusammenarbeit bei Offshore-Windparks wird heute in Husum durch die dänische Honorarkonsulin in Hamburg, Susanne Beck Nielsen, eröffnet. Nach der Honorarkonsulin spricht für die Landesregierung Energiestaatssekretärin Ingrid Nestle. Im Mittelpunkt steht das Ziel der schleswig-holsteinischen Landesregierung und des Königreiches Dänemark, die deutsch-dänische Zusammenarbeit in der Offshore-Technik auszubauen.

Wichtiger Partner für Deutschlands Offshore-Industrie ist Dänemark. Schon heute wird der größte Anteil der Offshore-Windräder in Dänemark produziert und von dort aus nach Deutschland verschifft.

Ein Ziel des Kongresses ist, dass sich die Firmenvertreter über eine Kontaktbörse miteinander bekannt machen. Während der Konferenz stellen unter anderem Referenten des dänischen Windindustrieverbandes, der Plattform Offshorenergy.dk und des Westcoast Port Rømø die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen für die Offshore-Branche in Dänemark. Vertreter der Firmen EWE, RWE und Vattenfall berichten von ihren Praxiserfahrungen aus der Errichtungsphase der Offshore-Windparks Riffgat, Nordsee Ost und Dan Tysk. Außerdem können die Konferenzteilnehmer eine Offshore-Ausbildungseinrichtung sowie die Offshore-Häfen Havneby auf Rømø und Esbjerg im Rahmen von Exkursionen besuchen.

„Wir erhoffen uns gerade für kleine Unternehmen in Deutschland und in der Grenzregion einen intensiveren Austausch mit den dänischen Partnern. Denn durch die anstehende Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) in Deutschland und den Eintritt neuer Marktteilnehmer aus Asien könnte der Kosten- und Innovationsdruck auf die Firmen steigen. Der Nutzen von Firmenkooperationen, um Risiken und Kosten zu begrenzen beziehungsweise zu senken und um neue Kunden zu finden, wird kurzfristig größer werden“, ist Martin Schmidt, Projektleiter der Netzwerkagentur windcomm überzeugt.

Windcomm organisiert den Kongress zusammen mit dem Enterprise European Network (EEN), dem Wachstumszentrum Deutsch-Dänische Region sowie dem Maritimen Cluster Norddeutschland. Der Kongress findet in diesem Jahr zum 5. Mal statt. Insgesamt haben bereits 1000 internationale Fachleute die Offshore-Windkraft-Konferenz besucht.

Kontakt: windcomm schleswig-holstein – Netzwerkagentur Windenergie, Schloßstraße 7, Husum, E-Mail: info@windcomm.de.

www.windcomm.de


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erstellt am 24.Sep.2013 | 16:00 Uhr

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