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Flensburger Tageblatt

17. Oktober 2017 | 13:55 Uhr

Husby plant neuen Dorfkern

vom

shz.de von
erstellt am 15.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Husby | Die beantragte Querungshilfe in der Flensburger Straße in Husby wurde vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr abgelehnt, weil die vorgeschriebene Anzahl der Fußgängerquerungen laut einer Zählung nicht erreicht wurde. Das wurde auf der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung mitgeteilt. Wegen der Neugestaltung des Dorfkerns ist nun aber beabsichtigt, einen neuen Plan mit dem Land zu besprechen. Im Rahmen dieser Dorf-Neugestaltung wurde von der Gemeinde das Autohaus Sammel mit einem Teilstück des Grundstückes an der Flensburger Straße 33 erworben. Es ist geplant, aus dem Autohaus eine intergenerative Begegnungsstätte und im oberen Bereich eine 24-Stunden-Präsenz der Sozialstation im Amtsbereich Hürup einzurichten. Vom Architekturbüro "Bauwerk" waren die Vorplanungen und eine Kostenschätzung den Mitgliedern der Gemeindevertretung sowie den bürgerlichen Mitgliedern bereits im Vorfeld vorgestellt. Für die Gesamtsumme (305 000 Euro) wurde ein Antrag auf einen Zuschuss der Aktivregion gestellt (Kaufpreis, Umbau und Architektenhonorar). Ein Zuschuss von rund 150 000 Euro wird erwartet.

Als Vertreter für den Wasserverband Nordangeln wurde im weiteren Verlauf der Sitzung Wolfgang Biegemann gewählt. Für den Zeitraum 2014 bis 2018 stimmte die Gemeindevertretung zudem der Benennung von vier Schöffen zu: Cornelia Weidemann, Burkhard Seidler, Felix Danner und Rainer Blaas.

Die Polizeistationen Hürup und Langballig wurden zusammengelegt und werden als Nebenstelle von Flensburg in Husby im Gebäude der Volks- und Raiffeisenbank stationiert.

Roland von Oettingen berichtete für den Ausschuss für Kultur und Tourismus von der Fortschreibung der Vereinbarung regionaler Wohnraumentwicklung zwischen der Stadt Flensburg und der Gemeinden des Umlandes. Ein Monitoring zur Überprüfung und Bewertung der vollzogenen Gemeindeentwicklungen und der in diesem Zusammenhang stehenden Innenbereichsentwicklungen habe zum jetzigen Zeitpunkt ergeben, dass die von der Gemeinde Husby zusätzlich geforderten 100 Wohneinheiten nicht genehmigt werden können. Weitere Vereinbarungen, etwa für einen zukünftig flexibleren Umgang, sollen nun geschlossen werden, so dass besser auf aktuelle Gegebenheiten der Gemeindeentwicklung eingegangen werden können, erklärte von Oettingen. Hierzu gehörten das Vorziehen der Kontingente (2013 bis 2015), der Austausch von Kontingenten innerhalb des Amtes oder auch weitere Verhandlungsmöglichkeiten über Wohnkontingente mit dem Oberzentrum Flensburg (mit Ausgleichszahlungen) sowie Sonderkontingente für Pflege-/Seniorenwohnanlagen. Die Eckwerte zur Fortschreibung der Kooperationsvereinbarung (2007 bis 2020) wurden mehrheitlich anerkannt.

Außerdem wurde beschlossen, die Zuschüsse für jugendliche Mitglieder von Vereinen und Verbänden von zehn auf 12,50 Euro zu erhöhen.

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