Hohlwegschule: Hochbeete gewinnen im Ideen-Wettbewerb

Thies und Nina nahmen  die Urkunde in Altenholz stellvertretend für alle beteiligten Schüler und Unterstützer entgegen.
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Thies und Nina nahmen die Urkunde in Altenholz stellvertretend für alle beteiligten Schüler und Unterstützer entgegen.

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11. Oktober 2013, 00:33 Uhr

Die Arbeitsgemeinschaft Garten der Hohlwegschule hat mit ihrem Konzept für ein Hochbeet den siebten Platz im Wettbewerb „Ideen machen Schule“ der Kieler PSD-Bank belegt. Damit haben die Grunschüler 2750 Euro für Gartengeräte, Saat- und Pflanzengut und den Erhalt ihrer Beete gewonnen.

Der Schulgarten, den es seit zwei Jahren an der Glücksburger Straße gibt, entstand im Rahmen einer Projektwoche. Die dritte Klasse von Lehrerin Kerstin Ohlhöft hatte den Garten im vergangenen Schuljahr betreut und gab dann die Verantwortung an die neue Garten-AG für Schüler der dritten und vierten Klassen ab. „Man merkt, das alle Kinder Interesse an dem Garten haben – alle würden gerne mitmachen,“ sagt Ohlhöft. Der Garten brachte der Schule auch das Attribut Zukunftsschule ein, da er die Kinder nachhaltig in ihrer Entwicklung beeinflusst. „Die Kinder merken, dass Gemüse nicht nur aus dem Supermarkt kommt, sondern in der Erde wächst“, so der pädagogische Ansatz.

Kriterien für die Unterstützung sind Kreativität, Engagement und der Einsatz der Finanzen. Mit Briefen und Bildern bewarben sich die Kinder und erklärten den Nutzen ihrer Hochbeete: damit die Schnecken nicht immer den Kohl auffressen. Schulleiterin Marlis Fenner fügt hinzu, dass „man natürlich auch Zeit und Geld in diesen Garten investieren muss, und da ist jede Unterstützung wichtig.“

Die Bewerbung der Schüler unterstützten Ohlhöft und die Elternvertreter mit Briefen und einer Kalkulation zum Einsatz der Mittel. Die Schüler Thies und Nina fuhren mit zur Preisverleihung nach Altenholz bei Kiel.

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