zur Navigation springen
Flensburger Tageblatt

20. November 2017 | 14:54 Uhr

Munkbrarup : Hörnerklänge in der Scheune

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Ein Konzert mit Jägerbläsercorps Streichmühle und der Angeliter Parforce findet morgen bei den Angeliter Wildtagen statt.

Es ist ein Konzert der besonderen Art, das am morgigen Sonnabend ab 19 Uhr in der Event-Scheune auf dem Gelände des Campingplatzes Bockholmwik beginnt – denn es ist eines mit „natürlichen“ Tönen: Das Jägerbläsercorps Streichmühle und die Angeliter Parforce, beide unter Leitung von Mandi-Rose Wargenau-Hahn, bringen eine Vielfalt von Hörnern zum Einsatz. Neben dem üblichen Jagdhorn, dem „Fürst-Pless-Horn“, sind es das kleine Taschenhorn und das große Parforcehorn in zwei Tonlagen. Alphörner erzählen Geschichten aus den Bergen, und Birkenluren erinnern an Schweden. Zusätzlich zu einem Urhorn aus der Tucheler Heide wird auch ein Kuhhorn erklingen.

Gemeinsam ist allen Instrumenten, dass sie nicht mit Ventilen ausgerüstet sind. Die unterschiedlichen Töne werden nur durch Veränderung von Lippenspannung und Blasdruck erzeugt. Hinzu kommt im gegebenen Fall das sogenannte „Stopfen“, bei dem durch eine in den Schalltrichter eingeführte Hand Tonhöhe und Klangfarbe verändert werden können.

Ursprünglich dienten Hörner als Signal- und Verständigungsmittel. Sie kommen auch heute noch bei Treib- und Drückjagden zum Einsatz. Deren Ablauf wird beispielhaft vorgeführt. Gesang und Gedichte runden das Programm ab. Das Konzert ist Teil der Angeliter Wildtage, die morgen und am Sonntag in Bockholwik, jeweils von 11 bis 18 Uhr veranstaltet werden. Dabei gibt es eine Ausstellung rund um Wild und Natur mit Unterhaltung, Vorführungen und Informationen, Kulinarisches vom Wild und ein Tontauben-Schießkino. Am Sonntag hält Tierärztin Mara Lund ab 12 Uhr einen Vortrag über „Erste Hilfe am Hund“. Zudem bietet „Tomahaxx“ an beiden Tagen Naturpädagogik für Kinder an.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen