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Flensburger Tageblatt

23. September 2017 | 07:52 Uhr

Hits und Hymnen im Schlosshof

vom

Die sechs Musiker der Band "Central Park" ließen in Glücksburg die Musik von Simon & Garfunkel aufleben

shz.de von
erstellt am 13.Aug.2013 | 03:59 Uhr

Glücksburg | Sonntagabend im wahrlich märchenhaften Schlosshof zu Glücksburg hieß es: "Herzlich willkommen in der kleinen und immer noch heilen Welt von Simon & Garfunkel", dem legendären Duo, das in den 60er und 70er Jahren eine ganze Generation mit ihrem unvergleichlichen Pop-Sound verzauberte. Und nun, Dekaden später, sechs Musiker aus der Region dazu berief, ihren Geist weiter zu verbreiten - als Mission "Central Park".

"Central Park", so heißt die Band von nebenan, ohne Starallüren und spektakuläre Showeffekte. Und so bot die Band ein Spitzenkonzert mit viel Spaß und Spannung. Ein zweistündiges Programm prall gefüllt mit Hits und Hymnen der großer Vorbilder. Mehr Simon & Garfunkel ging nicht an diesem Abend, den mehr als 400 Besucher im historischen Schlosshof an- und aufgeregt mitverfolgten. Sie wurden dafür reichlich mit ganz persönlichen Wunschtiteln belohnt: "Mrs. Robinson", der "Boxer", "Cecilia" oder "America" - Perlen der Popmusik, Klassiker für die Ewigkeit. "Central Park" zelebrierte sie meisterlich und bewies, mehr als nur eine Coverband zu sein. Jeder der sechs Musiker lieferte seinen ganz individuellen Beitrag zum Konzert.

Angeführt vom kongenialen Vocal- und Gitarrenduo Jörg Borowski und Rolf Schirdewahn gelang es der Band, ihr Publikum in Windeseile für sich zu gewinnen. Für dem etatmäßigen Keyboarder Timo Linde "streichelte" Sascha Görtz die Tasten. Mehr als nur ein Ersatzspieler. Bassist Rainer Klosinski glänzte in stoischer Gelassenheit als Meister der Viersaitigkeit. Für schillernde Jazz- und Funkelemente im Programm sorgte Saxofonist Gerd "Birke" Birkenbach - und avancierte ganz nebenbei zum Percussion-Derwisch auf der Bühne. Reichlich Trommelgewirr erzeugte "Central Park"-Urgestein und Steuermann Arne Linde an den Drums. Ein Schlagzeuger vor dem Herrn, der sich mit seinem umjubelten Solo am "späten Abend" hinter einem Steve Gadd wahrlich nicht verstecken muss.

"Central Park", Glücksburg - und der große Regen. Eindrucksvoll gelang der Band aus Nordfriesland nach einer Unwetterpause der "Brückenschlag über tobendes Wasser". Ein Regenbogen wies den Weg vom zweiten Konzertset hin zum unvermeidbaren Zugabenteil. "Sounds of silence" erschallten und verhalten im Hof und über dem Schloss. Welch ein geniales Finale. Damit haben "Central Park" - wieder einmal - ihre "Reifeprüfung" bestanden. Weiter so!

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