Kreisverbandstag in Tarp : Helfer in der Not

Immer mehr zu tun: Der Kreisvorstand mit (v. l.) Malte Addicks, Erna Anstett, Rolf Jordt, Uwe-Dieter May, Monika Klatt, Werner Janßen und Annegret Rewoldt.
Immer mehr zu tun: Der Kreisvorstand mit (v. l.) Malte Addicks, Erna Anstett, Rolf Jordt, Uwe-Dieter May, Monika Klatt, Werner Janßen und Annegret Rewoldt.

Immer mehr Menschen wenden sich an den Sozialverband, um ihre Rechte durchzusetzen.

shz.de von
11. Juni 2018, 13:18 Uhr

Die Hitze machte den 137 Mitgliedern des Sozialverbandes zu schaffen, die zu ihrem Kreisverbandstag nach Tarp gekommen waren. Aber die meisten hielten durch – und das, obwohl die Sitzung fast sechs Stunden dauerte.

Der Vorsitzende Uwe-Dieter May hatte bei der Begrüßung allen Delegierten aus der Seele gesprochen, als er sagte: „Wir fordern die Menschheit auf, sich gegenseitig zu achten, den Krieg, den Terror und die Gewaltherrschaft zu verurteilen.“ Dass die Daseinsberechtigung des Sozialverbandes größer denn je ist, zeigt die Mitgliederentwicklung. Am 1. April 2014 hatte der Kreisverband 11 150 Mitglieder. Zum 1. Juni waren es 13 694 – das bedeutet einen Zuwachs von 2 544 Mitgliedern in den letzten vier Jahren bedeutet. Wenn im Sommer der Zusammenschluss mit dem Ortsverband Flensburg vollzogen ist, werden 16 794 Mitglieder in diesem Verband organisiert sein. Den Grund für diese positive Mitgliederentwicklung sieht Uwe-Dieter May darin, „dass viele Menschen in unserem Land sich von der Politik unserer Regierung im Stich gelassen fühlen, dass sie vermehrt unsere Hilfe und unseren Rat benötigen, um zu ihrem Recht zu kommen“. Deshalb sei es wichtig, dass noch mehr Menschen Mitglied im Sozialverband werden, damit dieser bei in Bund und Land noch mehr Gewicht bekommt für die Einforderung und Durchsetzung sozialer Gerechtigkeit.

In den letzten vier Jahren hat der Kreisverband Nachzahlungen für seine Mitglieder von knapp 2,5 Millionen Euro und monatlich laufende Zahlungen von 863 800 Euro erwirkt. „Wenn das kein Argument ist, neue Mitglieder zu werben“, so der Vorsitzende an die Delegierten. Wie viel Arbeit und Zeitaufwand der Vorsitzende und seine Vorstandskollegen zu erledigen hatten, zeigten einige Zahlen. May hat an 183 und weitere Vorstandsmitglieder an 121 Mitgliederversammlungen und anderen Veranstaltungen teilgenommen. Auch für die nächsten vier Jahre der jetzigen Amtsperiode gehe die Arbeit sicher nicht aus.

Da die Geschäftsstellen in Schleswig und Flensburg zu klein geworden sind, werden nun neue Räumlichkeiten gesucht. In Schleswig fehlen zwei, in Flensburg drei bis vier Räume. Auch gibt es in Flensburg in den jetzigen Geschäftsräumen Probleme mit dem Datenschutz. Allen, die sich in die Arbeit des Sozialverbands einbringen, dankte Uwe-Dieter May für die Arbeit.

Für die Geschäftsstelle Flensburg wird zum 1. Juli eine neue Sozialberaterin gesucht. Am 23. September veranstaltet der Verband einen Familientag in der Tolkschau. Der Eintrittspreis beträgt 18 Euro inklusiver zwei Grillwürste. Die Mitglieder werden für die nächsten vier Jahre vertreten von Uwe-Dieter May (1. Kreisvorsitzender), Werner Janßen und Rolf Jordt (stellvertretende Vorsitzende), Annegret Rewoldt (Schriftführerin), Malte Addicks (Schatzmeister), Erna Anstett (Kassenrevisorin), Monika Klatt (Frauensprecherin).


zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen