Heiteres Völkerballen im Stadion

Im Gleichschritt Marsch! Die Freiwillige Feuerwehr Eutin-Neudorf im Einsatz.
1 von 3
Im Gleichschritt Marsch! Die Freiwillige Feuerwehr Eutin-Neudorf im Einsatz.

Schleswig-Holstein-Spiele: Eckernförder Karateka holen den ersten Platz / Flensburger Teams landen auf den Rängen

shz.de von
10. September 2012, 07:41 Uhr

Flensburg | Olympische Spiele, Paralympische Spiele, SH-Spiele. Die Jugend der Welt hatte am Sonnabend im Flensburger Stadion wohl letztmalig in diesem Jahr Gelegenheit, sich olympisch auszutoben. Freilich ging es nicht um die klassischen Disziplinen, sondern ziemlich erdverbunden um Wettkämpfe im Fischtennis, Bierathlon, Völkerballen oder Kohlstoßen - zehn kurzweilige und nicht alltägliche Disziplinen insgesamt. 20 Mannschaften aus ganz Schleswig-Holstein kämpften um insgesamt 10 000 Euro.

Nach dem Einmarsch der teilnehmenden Mannschaften gab’s immerhin den olympischen Ritterschlag: Der Gewinner der Goldmedaille im Doppelvierer bei den Olympischen Spielen 2012 in London, Lauritz Schoof, hielt eine schwungvolle Eröffnungsrede und erinnerte die Teilnehmer vorsichtshalber an den Olympischen Gedanken: Dabei sein ist alles.

Nach "Rumkugeln" und weiteren heißen Wettkämpfen, die durch die gute Stimmung der Athleten und zahlreiche Cheerleader untermalt wurden, war Höhepunkt des Nachmittags der Auftritt der Voice of Germany, Michael Schulte aus Dollerup. Bei den nachfolgenden Finalspielen ging es dann ganz heiß her. Nach einem spannenden Stechen belegte "Treibhaus Open" aus Heikendorf knapp hinter den "Kleinen Klecksen Hürup" den dritten Platz. Den Olymp erklomm der "Karateverein Fuji-Yama Eckernförde", der sich mit 5000 Euro den größten Batzen Preisgeld sicherte. Für die Zweit- und Drittplatzierten blieben immerhin auch noch 3000 beziehungsweise 2000 Euro für die Vereinskasse übrig.

Die Flensburger Teams erwiesen sich in erster Linie als gute Gastgeber. "TSB Flensburg" und das "Sportzentrum Flensburg" belegten nur den vierten und achten Platz. Das griechische Whoppa-Team war gar nicht erst angetreten. Holger Sohrweide vom TSB Flensburg war trotz des undankbaren vierten Platzes nicht traurig, auch, weil die von Radio Schleswig-Holstein und dem sh:z präsentierten Spiele jede Menge Spaß bereiteten, dabei aber durchaus sportlich forderten.. "Am Ende fehlten uns zum dritten 20 und zum Vierten 40 Punkte. Das ist über die ganze Distanz nicht viel. Und wer kann schließlich ahnen, dass die Landfrauen im Gummistiefel-Weitwurf 30 Punkte holen und wir mit drei Handballern in der Mannschaft nur 10?"

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen