Handewitt : „Heideland“ ist sehr gefragt

Sie machen den Weg frei für Ansiedlungen im Gewerbegebiet „Heideland“: Peter Klerck (Wasserverband Nord), Sönke Thomsen (Infrastrukturausschuss), Thomas Rasmussen (Bürgermeister), Michael Otten (Wireg) und Philip Schütze (Finanz- und Wirtschaftsausschuss).
Sie machen den Weg frei für Ansiedlungen im Gewerbegebiet „Heideland“: Peter Klerck (Wasserverband Nord), Sönke Thomsen (Infrastrukturausschuss), Thomas Rasmussen (Bürgermeister), Michael Otten (Wireg) und Philip Schütze (Finanz- und Wirtschaftsausschuss).

Noch vor der offiziellen Freigabe der Erweiterung des Gewerbegebiets in Weding waren schon die ersten Grundstücke verkauft.

shz.de von
04. September 2018, 10:10 Uhr

Handewitt | Mit ein paar Scherenschnitten und etlichen Schnittchen feierten Bauarbeiter, Politik und Verwaltung die Erweiterung des Gewerbegebiets „Heideland“ im Handewitter Ortsteil Weding. Seit Ende Februar liefen die Erschließungsarbeiten. Ein erster Straßenabschnitt ist bereits frisch asphaltiert, der zweite und zugleich letzte soll bis Dezember fertig gestellt werden. Knapp drei Millionen Euro investiert die Gemeinde Handewitt in das Vorbereiten der insgesamt 15 Hektar – und muss offenbar keine Angst haben, auf den Kosten dafür sitzen zu bleiben. „Zwei Drittel der neuen Gewerbefläche waren schon vergeben, bevor die erste Straße fertig war“, teilte Bürgermeister Thomas Rasmussen mit. „Im Grunde sind wir überzeichnet, wir haben wesentlich mehr Interessenten als Grundstücke.“

Auf dem Areal sind bereits Baumaschinen unterwegs, die nicht zu dem Erschließungstrupp gehören. Erdhügel befinden sich dort, wo das größte Gebäude aus dem Boden wachsen wird: das neue Logistikzentrum vom Flensburger Unternehmen „Queisser Pharma“. Die „Flensburger Stadtwerke“ haben bereits den Anschluss für die Fernwärme verlegt. Auf einer zweiten Einzelbaustelle wird ebenfalls bereits gebaut. Vier weitere Kaufverträge wurden geschlossen, für zwei bis drei weitere Betriebe scheint die Unterschrift nur noch Formsache zu sein.

Nicht immer stand das Projekt, das 2015 mit dem Aufkauf landwirtschaftlicher Nutzflächen begann, unter einem guten Stern. Zwischenzeitlich sorgte der Verlauf der querenden Stromleitung für einige Diskussionen und Änderungen im Bauleitverfahren. Davon ist jetzt angesichts der großen Nachfrage keine Rede mehr. „Die Nähe zu Flensburg, Autobahn und Dänemark ist für Unternehmen sehr attraktiv“, erklärt Michael Otten, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Wireg. „Und wenn an zwei Standorten die Rahmenbedingungen ähnlich sind, kann Handewitt auch noch die relativ niedrigen Gewerbesteuer-Hebesätze ins Feld führen.“

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen