FDP in Flensburg : Haushaltsdisziplin und Harmonie bei den Liberalen

Harmonie in der Oase in Mürwik: Die Liberalen wählten Kay Richert (vorn, 1. von rechts) zum Spitzenkandidaten.
Harmonie in der Oase in Mürwik: Die Liberalen wählten Kay Richert (vorn, 1. von rechts) zum Spitzenkandidaten.

Kommunalwahl kann kommen: FDP beschließt Programm und wählt Kandidaten

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12. Februar 2018, 08:28 Uhr

85 Tage vor der Kommunalwahl haben die Flensburger Freien Demokraten ihren Kreisparteitag abgehalten, um ihr Programm und ihre Kandidaten zu bestimmen. Im Restaurant „Oase“ eröffnete der Kreisvorsitzende Kim Harder den Kreisparteitag mit den Worten: „Es gibt viele gute Gründe uns zu wählen! Beispielsweise sind wir die einzige Partei, die in Flensburg spart.“

Durch den Schuldenstand sei die Stadt quasi handlungsunfähig. Die Liberalen können dennoch Gutes für Flensburg bewirken, „ohne Bürgern und Unternehmen ständig in die Tasche zu greifen“, sagte Harder weiter. „Schon dafür lohnt es sich, uns zu wählen.“ Innerhalb der nächsten Stunden wurde das 44-seitige Kommunalwahlprogramm fertig gestellt. Ergebnisse einer Umfrage zuvor unter Flensburger Bürgern durch die Liberalen, welche Inhalte politisch bearbeitet werden sollten, flossen in das Kommunalwahlprogramm ein. Die Mitglieder beschlossen es einstimmig.

Hauptaugenmerk legen die Freien Demokraten vor allem auf einen funktionsfähigen Haushalt und die Forderung, „verantwortungsbewusst mit unser aller Geld“ umzugehen. Des Weiteren steht die Sicherheit der Flensburger Bürger besonders im Fokus. Ebenfalls Kernpunkte sind die Themen Bildung und Kindertagesstätten. In den Schulen soll die Digitalisierung vorangetrieben werden. Und die Nachmittagsbetreuung an den Schulen muss auch nach der Umorganisation ab Mitte des Jahres für jede Familie bezahlbar bleiben, fordert die FDP (siehe Seite 7).

Im Anschluss an den Kreisparteitag fand die Wahlkreismitgliederversammlung statt. Die Liste wurde ohne Gegenkandidaturen beschlossen. Erneut zum Spitzenkandidat wurde Kay Richert gewählt, der sich für das Vertrauen der Mitglieder bedankte: Er freue sich auf den Wahlkampf und auf ein gutes Ergebnis für Flensburg. Schließlich wurden ebenfalls mit großer Einigkeit die 22 Wahlkreiskandidaten gewählt.

Kim Harder gratulierte allen Kandidaten zu ihrer Aufstellung und sagte: „Wir haben ein erfahrenes und gleichermaßen junges Team zusammengestellt.“ Er präzisierte: Der Altersdurchschnitt der ersten zehn Listen-Kandidaten liege bei 35 Jahren, der jüngste Listenkandidat sei 18 Jahre alt. „So“, sagte Harder, „sieht sich natürlich jede Generation bei uns vertreten.“

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