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Flensburger Tageblatt

24. November 2017 | 17:32 Uhr

Freienwill : Hauptstraße wird endlich saniert

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Vorgesehen in Freienwill sind die Erneuerung der Fahrbahn und verkehrsberuhigende Maßnahmen.

Endlich ist Licht am Ende des Tunnels erkennbar – die schon weit über ein Jahrzehnt geforderte Sanierung der Ortsdurchfahrt von Freienwill, die Landesstraße 23, wird in Angriff genommen. Einen mehrere Punkte umfassenden Wunschkatalog hatten Mitglieder des Bau- und Wegeausschusses den Mitarbeitern des Straßenbauamtes bei einer Ortsbesichtigung der Eckernförder Landstraße mitgeben können. Nicht nur die Fahrbahnsanierung, auch verkehrsberuhigende Maßnahmen wie Fahrbahnverengungen mit akustischen Rampen sind darin enthalten. Die Breite des Radweges soll künftig zwei Meter betragen und die bauliche Abgrenzung zur Fahrbahn mit Bordsteinen und Wasserführung sind in der Auflistung genau beschrieben. Auch die marode Regenwasserleitungen entlang der Straße muss erneuert und ein Glasfaserkabels für die geplante Breitbandversorgung soll gleich mitverlegt werden.

Ausschussvorsitzender Peter Tams äußerte die Hoffnung, dass die Arbeiten 2019 abgeschlossen werden können. Ob im Zuge der Sanierung der Eckernförder Landstraße, mit denen am Kreisel in Tastrupfeld begonnen werden soll, auch einige Korrekturen zur Verkehrssicherheit an der Radwegführung im Ortsteil Wielenberg mit berücksichtigt werden kann, wird noch abgeklärt.

Auch den Sachstandsbericht über die eventuell von der Gemeinde einzuführenden Straßenausbausatzung verfolgten die zur jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung zahlreich erschienenen Zuhörer interessiert. In dieser Frage will sich die Gemeinde noch Zeit lassen, um die Entscheidung der Landesregierung zu diesem Thema abzuwarten.

Beschlossen wurde der erste Nachtragshaushalt 2017, in dem zusätzliche Ausgaben aber auch Einnahmen und Rückerstattungen aufgeführt sind. Die Neuansätze sind eingefügt und weisen nun eine Verringerung der liquiden Mittel um 475  100 auf 163  900 Euro auf. Mit dazu beigetragen haben Grundstückskäufe der Gemeinde.

Eine Mehrheit der Gemeindevertreter stimmte gegen die Erhöhung der Kreisumlage um 0,91 Prozent. Die Einbehaltung der Finanzmittel für die U3-Kinderbetreuung von mehr als 550  000 Euro durch den Kreis bedürfe noch einer intensiveren Klärung, hieß es zur Begründung.

Der Entwurf zum Kita-Haushalt 2018 mit einem Volumen von über einer Millionen Euro wurde zur Kenntnis genommen. Eine Entscheidung darüber wurde auf die nächste Sitzung im Dezember vertagt. Beschlossen wurde jedoch der Bebauungsplan zum Sondergebiet „Gartenbaubetrieb im Endverkauf von Pflanzen“ (Pflanzenzentrum Schlegel) an der Eckernförder Landstraße. Zugestimmt wurde auch dem Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan Nr. 11 auf dem Nebengrundstück. Der Wunsch des Grundstückeigentümers ist es, neben dem Bürogebäude ein Doppelhaus zu errichten.

Geklärt wurden auch die Modalitäten der Auftragsvergabe für die Knickpflege an den Gemeindestraßen. Bürgermeister Hans Heinrich Christiansen richtet zudem einen Appell an alle Grundstückseigentümer, Hecken und Büsche jetzt im Herbst wie vorgeschrieben zurückzuschneiden.

Bekannt geben konnte der Bürgermeister außerdem, dass der von den Gemeinden gegründete „Breitbandzweckverband Angeln“ einen Partner mit dem Namen „Nordischnet“ gefunden hat. Der Ausbau des Glasfasernetzes soll nun zügig in Angriff genommen werden. Nähere Informationen hierzu gibt es bei einer öffentlichen Versammlung, die heute ab 19.30 Uhr im Freienwill-Krug stattfindet.



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