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Zentralschule : Harrislee startet in die Oberstufe

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Der neue Schulzweig „Gestaltungstechnische Assistenz“ führt zum Fachabitur. Der Bildungsgang wird in Kooperation mit der Eckener-Schule angeboten.

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erstellt am 02.Sep.2015 | 14:30 Uhr

Harrislee | „In Harrislee startet das Grafik-Abi“, sagte Bürgervorsteher Karl H. Rathje. Die festliche Eröffnungsfeier für den neuen Oberstufenzweig „Gestaltungstechnische Assistenz“ rückte am Montag in der Zentralschule Harrislee ein „Bildungsangebot mit Alleinstellungsmerkmal in der Region“, so Sven Mohr, Schulleiter der Eckener-Schule, in den Mittelpunkt.

Mit diesem Schuljahr wird die Eckener-Schule in Kooperation mit der Zentralschule Harrislee erstmalig den Bildungsgang Berufsfachschule III „Gestaltungstechnische/r Assistent/in (Grafik)“ am Standort der Zentralschule anbieten. Die Ausbildung vermittelt eine abgeschlossene staatliche Berufsausbildung und führt zur Fachhochschulreife. Der Schulbesuch dauert zwei Jahre. Ein anschließender einjähriger Besuch der Berufsoberschule Technik an der Eckener-Schule ermöglicht das Abitur. Schülerinnen und Schüler mit Mittlerem Bildungsabschluss können sich für die Grafikklasse bewerben. Als Kooperationspartner unterstützt unter anderem der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag bei der Koppelung mit der Berufswelt. Vom Mürwiker Medienhaus sollen unter anderem Praktikumsplätze im Ausbildungsberuf „Mediengestalter/in Digital und Print“ angeboten werden.

Verantwortliche aus Verwaltung und Politik aus Flensburg und Harrislee feierten am Montagabend zum Auftakt mit Eltern, Lehrern und Schülern das neue Bildungsangebot an der Zentralschule. Die Nachfrage ist riesig: 67 Bewerber gab es für die 24 Plätze.

Viele Scheren rückten dem roten Band zu Leibe, um die neuen Fachräume in Augenschein zu nehmen. Als Flensburger Bürger und Harrisleer Schulleiter freute sich Jürgen Bethge, dass mit dem Oberstufenprofil im Sinne von „Kooperation statt Konfrontation“ ein Schulterschluss der benachbarten Kommunen möglich sei. Nächstes Vergleichbares gebe es nur in Neumünster und, mit Schulgeld verbunden, in Hamburg, betonte Sven Mohr. Von den 34 teils doppelt mit Lehrern besetzten Unterrichtsstunden würden sich 24 berufsorientierten Lernfeldern widmen. „Werbekonzeptionen und Websites analysieren, Websites konzipieren und umsetzen“ oder „Fotos und Videosequenzen erfassen, digital aufbereiten und speichern“ heißen solche Lernfelder.

Mit 2,5 Bewerbern pro Schulplatz habe dieser Bildungsgang den höchsten Bewerberüberhang am Regionalen Bildungszentrum, sagte Flensburgs Stadtpräsidentin Swetlana Krätzschmar: „Sie, liebe Schülerinnen und Schüler, können stolz auf sich sein, einen der begehrten Ausbildungsplätze ergattert zu haben.“


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