Serie: Wo Harrislee wächst : Harrislee plant schon das nächste Neubaugebiet

<p>Das Baugebiet An der dänischen Kirche - ganz rechts das namengebende Haus.</p>

Das Baugebiet An der dänischen Kirche - ganz rechts das namengebende Haus.

Auf Nörrmark und „An der dänischen Kirche“ folgt Dammmoos.

shz.de von
21. Juni 2017, 12:40 Uhr

„Wir finden, Nörrmark ist das schönste der neuen Baugebiete“, sagt Tanja Petersen (37) strahlend. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Björn (40), den Töchtern Lara (13) und Lene (zweieinhalb) wohnt die gebürtige Kielerin in Elternzeit in einem liebevoll eingerichteten, kleineren rot gestrichenen Haus in der Straße Nörrmark, unweit des Alt Frösleer Weges: „Vorher haben wir in Achterum gewohnt. Das war eine so tolle Zeit. Wir wollten es nicht mehr missen, in Harrislee zu wohnen.“

Im Internet entdeckte die junge Familie 2012 das Baugebiet. Drei Bauplätze waren noch frei. „Als wir auf dem Bauplatz standen, sagte ein Nachbar, der schon baute: Wenn ihr Interesse habt, geht schnell zur Gemeinde und lasst ihn reservieren“. Acht Wochen hatten die Petersens Zeit für die Entscheidung. Im Dezember 2012 erfolgte der Einzug in das 130 Quadratmeter große Eigenheim auf 600 Quadratmetern Grundstück. Die Lage sei perfekt mit der Natur rundherum, zwischen Dänemark, Niehuuser See, Strand und Flensburger Innenstadt, schwärmt der gebürtige Flensburger Björn Petersen, ein Studienrat. „Wir haben eine super Nachbarschaft. Jeder hilft jedem“, berichtet seine Frau vom großen Zusammenhalt, von Nörrmark-Olympiaden und Kränze-Binden. Und es gebe so viele Spielplätze in der Nähe. „Ich finde, Nörrmark ist besser sortiert“, sagt Lara mit Blick auf neuere Baugebiete: „Die kleineren Häuser stehen vorn, die Villen weiter hinten.“ Täglich fährt sie mit dem Rad zur Schule nach Flensburg. Einen weiteren Riesenpluspunkt habe ihr Zuhause: „Meine beste Freundin ist meine Nachbarin.“

Harrislee ist unter Häuslebauern stark gefragt. In den vergangenen Jahren sind am nördlichen Ortsrand mit den Baugebieten Nörrmark 1, Nörrmark 2 und „An der dänischen Kirche“ viele neue Häuser entstanden. „Die Grundstücke werden regelmäßig verlost, weil mehr Interessenten als Grundstücke da sind“, sagt Kai Dummann-Kopf, Bauamtsleiter im Harrisleer Bürgerhaus, hierzu: „Das läuft sehr gut und klar ab.“ Der Zuzug sei bunt gemischt, komme aus Harrislee, Flensburg, auch Glücksburg. Auch „Wiederholungstäter“ seien dabei, die zum zweiten Mal in Harrislee bauen.

Nachdem die Areale fast komplett bebaut sind, steckt Harrislee in der Vorplanung für das künftige Baugebiet Dammmoos, das in nördlichem Anschluss an der Berghofstraße entstehen soll. Ein etwa sechs Hektar großes Gelände soll Einfamilien- und Doppelhäusern Platz bieten.

Blühende Fliederbüsche, grüne Hecken: Schon eingewachsen präsentiert sich das Nörrmark-Gelände. Detaillierte, Baugebiet-spezifische Richtlinien gäben Bauherren einen Spielraum vor, erklärt Dummann-Kopf. Es gebe Bereiche für eingeschossige und explizit zweigeschossige Bauten. Der Hauptbaukörper darf meist ein Viertel des Grundstücks beanspruchen. Rot, rotbraun, rotblau, weiß und hellgrau etwa ist das erlaubte Farbenspektrum der Steine. Auch Dachfarben – blau und grün, etwa, geht da nicht – sowie Dachneigungen zwischen 25 und 48 Grad sollen ins Bild passen. Spaziert man gerade durch das jüngste Baugebiet, wird trotz unterschiedlicher Stile klar: Im Trend liegen grau, großflächige Bungalows und Stadtvillen, die an Kaffeemühlen erinnern.

An den Alt Frösleer Weg grenzen die Baugebiete Nörrmark 1 und 2. Auf den 6,5 Hektar von Nörrmark 1 stehen 51 Einfamilienhäuser, gibt es Platz für zwei Mehrfamilienhäuser. In einem sind 16 Senioren-gerechte Wohnungen entstanden, fünf Reihenhäuser sind im Bau. Noch gibt es etwas Luft: Ein Bau für Eigentumswohnungen ist in der Vermarktung eines Investors. Auf den 4,9 Hektar von Nörrmark 2 entstanden 46 Einfamilienhäuser.

An der Berghofstraße liegt das Baugebiet „An der dänischen Kirche“. Es verfügt über 49 Parzellen für Einfamilien- und Doppelhausbebauung. Zwei Parzellen für Geschosswohnungsbau stehen ebenfalls in der Vermarktung für rund 20 hochwertige Eigentumswohnungen mit Tiefgarage.

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