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Gemeindevertretung im Bürgerhaus : Harrislee im Masterplan

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Gemeinde schließt sich der Initiative für CO2-Neutralität bis zum Jahr 2050 an

Die auf der Gesellschafterversammlung der Tourismusagentur Flensburger Förde im April einstimmig beschlossene „Strategie Taff“ mit Verschiebungen von Stammkapitalanteilen sowie einer höheren Zahl der Aufsichtsratsmandate war Thema der jüngsten Gemeindevertretersitzung im Harrisleer Bürgerhaus. Die Gemeindevertreter stimmten dem geänderten Vertrag sowie der Erhöhung des gemeindlichen Stammkapitalanteils von 2000 auf 3000 Euro zu. In der neuen Verteilung des Stammkapitals hat Flensburg 64  000 statt bisher 49  000 Euro (64 Prozent), Glücksburg 29  000 statt bisher 46  000 Euro (29 Prozent), das Amt Langballig 4000 statt bisher 3000 Euro (4 Prozent). Von sechs auf acht wurde die Zahl der Aufsichtsratsmandate erhöht: Flensburg besetzt vier, Glücksburg zwei, Langballig und Harrislee je eines. In der Gesellschafterversammlung vertritt Ellermann die Gemeinde, im Aufsichtsrat tut dies Bürgervorsteher Karl H. Rathje. „Mit 3 Prozent ist die Gemeinde Harrislee der kleinste Partner, hatte eine Mittlerrolle eingenommen, die mit Beschluss der Gemeindevertretung ein Ende fand“, sagte Bürgermeister Martin Ellermann.

Klimaschutzmanagerin Dr. Elena Zydek referierte über das kürzlich der Öffentlichkeit vorgestellte Projekt „Masterplan 100 Prozent Klimaschutz“, in dem sich 34 Gemeinden der Region Flensburg in interkommunaler Zusammenarbeit zum Ziel der Co2-Neutralität bis 2050 verpflichtet haben. Die Gemeindevertreter beschlossen, Ziele und Strategien des Masterplans umzusetzen und zu verfolgen. Dazu gehört: 100 Prozent Ökostrom für alle kommunalen Liegenschaften, 50 Prozent Anteil LED-Leuchten an der gemeindlichen Straßenbeleuchtung, mindestens zwei weitere E-Ladesäulen je Amt oder Gemeinde, Mitfahrerbänke, ein Anteil von 20 Prozent regenerativer Energieträger an der Wärmeversorgung.

Rückwirkend zum 1. Juni wurde der Leiter der Harrisleer Volkshochschule, Thomas Pantléon, für weitere zwei Jahre in sein Amt berufen. Von Bürgermeister Ellermann und Bürgervorsteher Rathje gab es Dank und Blumen. Als bürgerliches Mitglied im Ausschuss für Bildung, Sport und Soziales hat Dr. Stefan Tießen aus beruflichen Gründen sein Mandat niedergelegt. Auf Vorschlag der SPD-Fraktion übernimmt das bürgerliche Mitglied Werner Heidorn das Amt.

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