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"Werkstattwochen für Kindergärten" : Handwerk zum Anfassen

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Zum 15. Mal: "Werkstattwochen für Kindergärten" bei der Kreishandwerkerschaft.

shz.de von
erstellt am 31.Mai.2013 | 07:20 Uhr

Flensburg | Der Tag beginnt für die Kinder mit der Entscheidung des Mitbringsels - T-Shirt oder Warnweste? Zum 15. Mal lud die Kreishandwerkerschaft Flensburg Stadt und Land dieses Jahr zu den "Werkstattwochen für Kindergärten" ein: Zwei Wochen lang die Werkstätten am Harnis entdecken. Pro Tag werden zwei Kindergartengruppen in den Hallen begrüßt, die dann an verschiedenen Stationen in die Arbeit der verschiedenen Innungen reinschnuppern können. Pünktlich zur Halbzeit werden sie außerdem mit einem echten Handwerkerfrühstück versorgt. Zu den Besuchern zählten unter anderem das Ev. Familienhaus Gartenstadt Weiche und der Ev. Bewegungskindergarten aus Esgrus. Beide Kindergärten haben sich mit ihren Kindern auf die verschiedenen Berufsbilder vorbereitet und nach einem erlebnisreichen Vormittag freuen sich sowohl Erzieherinnen als auch Kinder umso mehr auf die Nachbereitung. Dafür können die Dinge verwendet werden, die die Kinder selbst hergestellt und dann mit nach Hause genommen haben. An der Holzstation für kleine Sägearbeiten wird zum Beispiel ein Haus ausgesägt, welches später an der Malstation verschönert werden kann. Große Fortschritte sind auch beim Mauern von Wänden festzustellen. Bei der verkehrsnahen Erziehung mit Bobbycars können sie sich ein wenig austoben und pure Entspannung erwartet sie dann an der Schmink- und Frisierstation der Friseur-Innung. Maurermeister Knud Hagensen, der als Ausbildungsmeister in der Kreishandwerkerschaft tätig ist, ist der Meinung, dass man "das Handwerk gar nicht früh genug an Kinder herantragen kann". Der Erfolg der "Werkstattwochen für Kindergärten" gibt ihm Recht. Die Erzieherinnen Kerstin Jebsen und Angelika Lüthje sind von dem Konzept begeistert und werden wohl auch nächstes Jahr wieder mit einer Gruppe dabei sein. Großes Lob wurde auch den Auszubildenden der Kreishandwerkerschaft zuteil. Nun hofft man darauf, in zehn bis zwölf Jahren eines dieser Kinder zum Ausbildungsstart in ihren Hallen begrüßen zu dürfen.

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