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Handewitt : Handewitter Schüler zeigen Ausstellung über Rechtsextremismus

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Insgesamt zwei Wochen ist die Ausstellung ,,Demokratie stärken, Rechtsextremismus bekämpfen“ in der Gemeinschaftsschule.

shz.de von
erstellt am 14.Feb.2017 | 18:12 Uhr

Handewitt | Insgesamt zwei Wochen ist die Ausstellung ,,Demokratie stärken, Rechtsextremismus bekämpfen“ zu Gast im Oberstufenraum der Handewitter Gemeinschaftsschule. Die Klasse 11a hat sich vorgenommen, allen Schülern ab der achten Jahrgangsstufe mithilfe mehrerer Stellwände die Gefahren durch Rechtsradikale für Demokratie und Menschenrechte aufzuzeigen. Wie sieht das Weltbild der Rechtsextremen aus? Welche extremistischen Gruppierungen gibt es in Deutschland? Wie sieht es auf der europäischen Ebene aus? Im Rahmen des Infoabends für die zukünftigen Fünftklässler durften auch alle anderen Interessierten einen Blick auf die leicht verständlichen Info-Tafeln werfen.

Das Ausstellungsmaterial stammt von der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung. Wipo-Lehrerin Hannah Schmidt entdeckte im Internet das Projekt und meldete sich beim Regionalbüro in Hamburg. „So weit im Norden waren wir mit dieser Ausstellung ja noch nie“, hieß es dort. Nach dem Zuschlag begann sich die 11a einmal wöchentlich mit dieser Thematik zu beschäftigen. In den letzten Wochen wurde die Vorbereitung intensiviert. Zwei Mitarbeiter der Stiftung führten in die Ausstellung ein, Schüler drehten einen Film und kreierten ein Quiz.

Ein anderer Schwerpunkt war die Präsentation der Schautafeln. In der Praxis zeigten sich schnell altersspezifische Unterschiede. „Mit dem 13. Jahrgang kann man sehr gut diskutieren, die Jüngeren muss man erst einmal an dieses Thema heranführen“, stellte Elftklässler Thade Kelder fest. Sein Mitschüler Jens Wolff staunte: „Bei den Landtagswahlen im Mai dürfen auch 16-Jährige schon wählen, aber viele haben sich damit noch gar nicht beschäftigt.“

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