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U3-Versorgung : Handewitt setzt auf Tagesmütter

vom

Quote bei U3-Versorgung erreicht. Bis zu 15 neue Plätze geplant.

shz.de von
erstellt am 03.Mai.2013 | 07:20 Uhr

Handewitt | Zwar eine gewisse Anspannung, nicht aber Panik war im Handewitter Sozial- und Kulturausschuss zu spüren, als sich die Mitglieder mit der aktuellen Situation und der mittelfristigen Entwicklung der Kindergärten beschäftigten.

Für Unverständnis sorgte insbesondere ein Schreiben aus Schleswig, wonach Handewitt eine Versorgungsquote von 35 Prozent im Krippen-Alter nicht erfüllen würde. "Das ist Unsinn", beklagte sich Ausschussvorsitzender Kaj Clausen. "Der Kreis zählt nur die institutionellen Plätze. Wir haben aber auch 28 Plätze in der Tagespflege, die kann man nicht einfach unter den Teppich kehren." Die Handewitter Verwaltung wird eine Antwort an den Kreis aufsetzen.

So oder so: In Handewitt habe man auch die Versorgung der Kleinsten im Fokus. Das Gebäude der jetzigen Sozialstation - sie wird im Sommer an den Wiesharder Markt umziehen - soll 2014 in ein Krippenhaus umgewandelt werden. Zehn bis 15 Plätze sind angedacht. Bis dahin soll eine "institutionelle Tagespflege" in angemieteten Privaträumen als Übergangslösung dienen. Kaj Clausen versprach: "Wer das mit uns zusammenmacht, bekommt auch die Trägerschaft für das Krippenhaus."

Die insgesamt acht Einrichtungen der Flächengemeinde sind derweil weitgehend voll besetzt. Teilweise besteht eine Warteliste. In den ADS-Kitas in Handewitt und Jarplund sollen jeweils eine Krippen-Betreuung in eine Regel- oder altersgemischte Gruppe umgewandelt werden. Eine Verlängerung der Öffnungszeiten des kommunalen Kindergartens in Weding um eine Stunde auf 16 Uhr wurde vorerst ausgesetzt. Die Kommunalpolitiker konnten keinen Bedarf erkennen.

Der Ausschussvorsitzende hatte die Überlegung in den Raum geworfen, im Kita-Sektor auf das Freiwillige Soziale Jahr oder den Bundesfreiwilligendienst zu setzen, um Personalkosten zu sparen. Sein Vorschlag wurde jedoch mehrheitlich abgeschmettert.

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