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Gemeinderat : Handewitt macht sich für Kreisel stark

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Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Der Gemeinderat möchte die Kreuzungen am Ochsenweg und an der B 200 entschärfen.

Handewitt | In diesen Tagen blickte Thomas Rasmussen wie viele andere auf die Internet-Seite der Landesregierung – wegen der Windkraft-Regionalpläne. Was der Handewitter Bürgermeister da registrierte, schockierte ihn nicht. „Der Aufwand hat sich gelohnt, wir konnten unsere Vorstellungen manifestieren“, sagte er im jüngsten Gemeinderat. Seine Kommune hatte im Frühjahr eine Info-Veranstaltung und diverse Sitzungen für eine Stellungnahme eingeschoben. Nun sind zwei Flächen im Südwesten – in der Nachbarschaft zu Meyn und Großenwiehe – als Vorranggebiete übriggeblieben.

Eine weitere Auseinandersetzung mit der Windenergie steht ins Haus, aktuelle beschäftigte sich das Ortsparlament allerdings mit anderen Themen: zum Beispiel mit den „Nachwehen“ der Einwohnerversammlung im November. Vier von den Bürgern vorgetragene Wünsche gelangten auf die Tagesordnung, drei von ihnen wurde an die Fachausschüsse zur weiteren Beratung weitergeleitet. Lediglich die Forderung, an zwei neuralgischen Punkten Kreisverkehre einzurichten, soll einen schnelleren Weg gehen. Die Verwaltung soll für die Februar-Sitzung eine an den Landesbetrieb für Straßenbau gerichtete Resolution ausarbeiten, die mit guten Argumenten für Kreisel an der Einmündung des Ochsenwegs in die Jarplunder Europastraße und an der Bundesstraßen-Kreuzung in Haurup-Hoffnung wirbt.

Thomas Rasmussen berichtete, dass in diesem Jahr 50 Flüchtlinge – deutlich weniger als 2015 – in Handewitt eingetroffen sind und nun 140 Menschen mit Asyl-Hintergrund in Handewitt leben. Obwohl weiterhin eine Integrationshilfe geleistet werden müsse, sei das Engagement freiwilliger Lotsen zurückgegangen. „Das müssen wir durch das Hauptamt auffangen“, betonte der Bürgermeister. Deshalb wurde das Arbeitspensum von zwei Kräften mit zusammengerechnet 40 Wochenstunden für das nächste Jahr verlängert.

Der Haushalt 2017 war noch nicht an der Reihe, da Kämmerer Uwe Hansen krankheitsbedingt vier Wochen ausgefallen war. Der Entwurf für das neue Finanzwerk kann nun erst im Januar vorgelegt und Ende Februar verabschiedet werden. „Der neue Haushalt wird viele Investitionen aufweisen, da Handewitt sich weiterentwickeln will“, ließ Uwe Hansen im Finanzausschuss bereits durchblicken.

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erstellt am 10.Dez.2016 | 12:00 Uhr

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