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Flensburger Tageblatt

18. August 2017 | 17:22 Uhr

Tarp : Handballverein setzt auf Zusammenhalt

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Die Zukunftskonferenz bei der HSG Tarp-Wanderup bringt frische Ideen und Konzepte.

Tarp | Die HSG Tarp-Wanderup feiert in diesem Jahr ihren 30. Geburtstag. Doch der Verein will sich nicht auf den Erfolgen der Vergangenheit ausruhen, sondern blickt nach vorn. Auf einer eintägigen Zukunftskonferenz haben sich deshalb 35 Trainer, Betreuer, Spielerinnen und Spieler, Eltern, Schiedsrichter und Funktionäre des Vereins mit den Fragen nach Werten, Zielen und Maßnahmen beschäftigt, die die HSG fit für die Zukunft machen sollen. „Wir brauchten eine Standortbestimmung, haben gemeinsam überlegt, wofür die HSG Tarp-Wanderup stehen soll und in welche Richtung wir uns entwickeln wollen“, erklärte Vorsitzender Gerhardt Görrissen die Zielsetzung der Konferenz, die vom Landessportverband unterstützt wurde.

Unter Anleitung des erfahrenen Moderators Karsten Ebeling arbeiteten die Konferenzteilnehmer in Arbeitsgruppen an einer Bestandsaufnahme und an Ideen und Maßnahmen, wie die HSG ihre Arbeit weiter verbessern kann. „Wir sind gerade in der Jugendarbeit auf einem sehr guten Weg“, sagte der hauptamtliche Jugendkoordinator Henning Stein. Die HSG bringe sehr viele Kinder zum Handball und verfüge über ein engagiertes und erfahrenes Trainerteam. Darauf könne man aufbauen.

Doch in den Arbeitsgruppen zeigte sich, dass es noch eine ganze Menge Verbesserungspotenzial gibt, zum Beispiel bei den internen Prozessen und der Kommunikation, bei der systematischen Außendarstellung des Vereins und bei der langfristigen Sicherung der guten Nachwuchsarbeit.

Ein zentrales Thema in fast allen Arbeitsgruppen war jedoch die Geschlossenheit des Vereins. Immer wieder kursierte der Begriff der „HSG-Familie“, zu der alle Handballerinnen und Handballer von den Minis bis zu den Männern und Frauen gehören sollen und die mehr Vereinsleben haben möchten. Die HSG wolle nicht mehr in erster Linie über die erste Männermannschaft als ehemaliger Zweitligist definiert werden, sondern als große und vielfältige HSG-Familie, die für nachhaltige Nachwuchsarbeit steht und sowohl Leistungs- als auch den Breitensport anbietet.

Geschlossenheit möchte der Verein nicht nur nach innen stärken, sondern auch nach außen. Dazu gehöre die Besinnung auf die lokale Identität, auf eine Verankerung in den Dörfern Tarp, Wanderup und Jerrishoe. „Mit dieser Schärfung unseres Profils wollen wir noch mehr Leute für das Mitmachen in der HSG begeistern“, erklärte Vorstandsmitglied Ralf Heckel. Und mit dieser Besinnung auf die lokale Identität hofften die HSG-Verantwortlichen auch Vertrauen und Unterstützung für die HSG-Familie bei der lokalen Wirtschaft zurückzugewinnen zu können.

Am Ende der Konferenz hatten die Handballerinnen und Handballer eine Agenda mit konkreten Maßnahmen sowie eine lange Liste von Ideen und Zielen erarbeitet, die die HSG Tarp-Wanderup mit viel neuem Schwung angehen möchte. So wird unter anderem durch ein Leitbild und aktive Öffentlichkeitsarbeit das Profil der HSG als lokal verankerter Verein der Nachwuchsarbeit geschärft.

Durch interne Veranstaltungen und Fortbildungen sowie eine verbesserte interne Kommunikation soll der Zusammenhalt der HSG-Familie weiter gefördert werden, mit dem Leitbild und einem neuen Sponsorenkonzept soll das Vertrauen örtlicher Unterstützer gewonnen werden. Vorsitzender Gerhardt Görrissen war begeistert: „Wenn wir von den vielen Ideen auch nur einen Bruchteil umsetzen, haben wir schon viel erreicht. Die Veranstaltung hat gezeigt, welch enormes Potenzial in unserem Verein vorhanden ist.“

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