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Immobilien in Flensburg : Hafermarkt-Komplex: Alles auf Anfang

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Es gibt neue Planungen mit einem neuen Architekten.

shz.de von
erstellt am 10.Feb.2017 | 06:02 Uhr

Und es bewegt sich doch etwas am Hafermarkt. Unklare Eigentumsverhältnisse sind ausgeräumt, damit die Voraussetzungen gegeben für eine neue Planung, die nicht zwischen verschiedenen Interessen zerrieben wird. Allerdings steigt zunächst ein großer Mieter aus: Aldi schließt am 3. März sein Geschäft. Alle Bemühungen, diese Filiale an die Bedürfnisse des Konzerns anzupassen, seien vergeblich gewesen, sagte Helge Möller, Aldi-Leiter im nördlichen Schleswig-Holstein. Die Schließung jetzt sei die Konsequenz.

Aldi verlasse ungern diesen Standort. Doch der sei in seinem Zustand keinen Kunden, keinen Mitarbeitern und keinen Lieferanten mehr zuzumuten. Doch der Konzern sei nach wie vor am Standort Hafermarkt interessiert und hoffe auf die neuen Planungen für das Projekt. Entsprächen die den Vorstellungen, sei die Neueröffnung einer Filiale denkbar.

Diese Planungen stehen jetzt bevor und sollen bis Ende März Ergebnisse zeigen. Ralf Busch von der Densch-Gruppe erklärt dazu, noch seien alle Optionen offen: eine Umgestaltung mit Erweiterung oder auch ein Abriss. „Noch ist nichts entschieden. Lassen Sie uns doch ein paar Wochen Zeit.“

Zunächst einmal wurde und wird in den Eigentumsverhältnissen am Hafermarkt aufgeräumt. Wenn auch noch gewisse Formalismen zu bewältigen sind, spricht Busch von einer hundertprozentigen Eigentümerschaft, die bei der Densch-Gruppe liege. So wurden die Anteile der dänischen Eigentümer angekauft. Und von der Iwersen-Gruppe wurden die Parkplatzflächen gekauft, die Iwersen mit Flugblättern möglichen Interessenten rund um den Hafermarkt angeboten hatte. Zu Parkplatz-Verkäufen und den versprochenen Eintragungen der neuen Eigentümer ins Grundbuch ist es nach Buschs Worten nicht gekommen.

Die Densch-Gruppe werde einen Architekten damit beauftragen, Substanz und Möglichkeiten des Komplexes zu analysieren und Vorschläge für die künftige Gestaltung auszuarbeiten. Die Absichten für den Hafermarkt würden demnächst der Stadt vorgestellt.

Aldi habe dem neuen Eigentümer die Absicht erläutert, die Filiale zu schließen. In der Planungsphase solle in gegenseitiger Abstimmung eine Lösung gefunden werden, die den Vorstellungen des Aldi-Konzerns gerecht werden.

Die sind mit den heutigen Dimensionen im Hafermarkt-Komplex nicht zu befriedigen, verdeutlicht Christian Voiges, zuständig für Immobilien und Expansion in der Aldi-Zentrale Nortorf. Die Filiale, die im März geschlossen werde, verfüge über 700 Quadratmeter. Tausend sei heute die Mindestgröße, gern auch noch etwas größer. Vorbild sei die Engelsbyer Aldi-Filiale, die nach Umbau am 3. März öffne.

Es sei reiner Zufall, betont Voiges, dass die Eröffnung der Filiale am Hafermarkt am 3. März 1986 und deren Schließung am 2. März 2017 fast auf den gleichen Tag fallen. 

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