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Grundsteuerpanne in Flensburg: Kollege Computer war schuld

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 03.Feb.2017 | 06:41 Uhr

Der Knoten ist geplatzt, etliche Briefe mit den Bescheiden über die erhöhte Grundsteuer sind angekommen. Zahlreiche Anrufer aus allen Teilen der Stadt bestätigten der Redaktion, sie hätten den Brief erhalten. Am Mittwoch gingen sie bei den Empfängern ein, abgestempelt sind die Umschläge am 31. Januar. Nach der langen Wartezeit – angeblich wurden 26  000 Briefe am 5. Januar zur Post gebracht – machten sich die Mitarbeiter des Rathauses auf sie Suche. Sie kamen einer Computerpanne auf die Spur: Zwar waren die Briefe mit den Steuerdaten erstellt worden, aber nicht in den Druck gegangen. „Ein Softwarefehler“, hieß es gestern dazu im Rathaus. Auf die Panne wurde man jedoch nicht gleich aufmerksam, weil es keine Fehlermeldung gab. Die vermissten Briefe hatten also das Rathaus nicht verlassen, die Post trifft keinerlei Schuld. Jetzt ist es an den IT-Fachleuten, diesen Fehler auszumerzen. Eine Gefahr, dass die Einspruchsfrist versäumt wird, besteht nach Auskunft des Rathauses nicht. Die Frist beginne mit Eingang des Bescheides. 

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