Marine-Stützpunkt Glücksburg-Meierwik : Großeinsatz der Feuerwehr: Briefinhalt war harmlos

Die Feuerwehr auf dem Weg zum Gelände der Kaserne.

Die Feuerwehr auf dem Weg zum Gelände der Kaserne.

Der Bereich wurde evakuiert. Die Feuerwehr vermutete zunächst eine gefährliche Substanz im Brief.

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03. Mai 2017, 14:12 Uhr

Glücksburg | Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst sind am Mittwochnachmittag zu einem Großeinsatz ausgerückt. In der Poststelle des Marine-Stützpunktes in Glücksburg-Meierwik (Kreis Schleswig-Flensburg) wurde ein verdächtiger Briefumschlag entdeckt. Laut Polizeiangaben war er mit fiktiven Briefmarken und seltsamen Aufklebern versehen.

Die Mitarbeiter des Flottenkommandos sicherten den Briefumschlag, deren Inhalt nicht bekannt war in einem separaten Raum. Zusätzlich zur Polizei wurden Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Glücksburg und die Berufsfeuerwehr Flensburg mit dem Gefahrgutzug alarmiert. Diese nahmen den Umschlag in Verwahrung.

Nach Öffnung des Umschlags durch die Feuerwehr konnte schnell Entwarnung gegeben werden, er enthielt keine gefährlichen Stoffe. Der genaue Inhalt wird nun von der Bundeswehr geprüft.

Die Marinekaserne wird noch bis 2022 betrieben. Im September 2012 meldete sich das Flottenkommando am Standort an der Uferstraße ab. 500 der 920 Marineangehörigen wurden nach Rostock (Mecklenburg-Vorpommern) abkommandiert, wo sie im neuen Marineführungskommando ihren Dienst tun. Seither ist Glücksburg lediglich Außenstelle.

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