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Feuerwehreinsatz bei Tarp : Großbrand sorgte für Sperrung der A7

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Neben der Autobahn bei Tarp brannten mehrere Hektar Weidefläche. Die A7 war in Richtung Süden voll gesperrt. Es bildete sich bereits ein Rückstau bis nach Flensburg. Auch an der A23 brannte es.

Flensburg/Tarp | Auf der Autobahn A7 in Höhe der Anschlussstelle Tarp (Kreis Schleswig-Flensburg) war am Nachmittag neben der Autobahn eine große Weidefläche in Brand geraten. Durch einen Flächenbrand in Tarpholz ist ein Feuer auf angrenzende Flächen neben der Autobahn A7 übergegriffen. Bäume, Sträucher und Flächen standen in Brand. Aufgrund des Feuers und der starken Rauchentwicklung musste die Autobahn in Richtung Süden für zwei Stunden voll gesperrt. Es bildete sich ein Rückstau bis hinter die Abfahrt Flensburg. Der Stau war auf über zehn Kilometer Länge angewachsen.

Rund zehn Feuerwehren dämmten den Flächenbrand ein, auch Wasserwerfer über Monitore der Löschfahrzeuge waren im Einsatz. Da die Wasservorräte in den Tanklöschfahrzeugen knapp waren, mussten die Fahrzeuge im Wechselverkehr neues Löschwasser aufnehmen, Hydrantenanschlüsse sind an der Autobahn nicht vorhanden. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis zum Nachmittag an.

Durch den Stau kam es zu mehreren kleinen Unfällen. Ein Lkw fuhr auf einen Pkw auf. Es gab Verletzte.

Das Feuer im Norden des Landes war nicht das einzige in SH: An der A23 brannte am Mittag die Böschung zwischen den Anschlussstellen Elmshorn und Tornesch in Richtung Hamburg. Die Feuerwehr Elmshorn rückte mit drei Löschwagen an und löschte mehrere Brandnester. Dafür musste die Polizei den Wildzaun an der Autobahn durchtrennen und die rechte Fahrspur sperren. Warum sich die Böschung entzündete, war zunächst nicht bekannt.

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erstellt am 06.Aug.2014 | 13:39 Uhr

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