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Erfolg beim europäischen Wettbewerb : Goethe-Schüler räumen ab

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Jugendliche nahmen Kulinarisches und Menschenrechte unter die Lupe.

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erstellt am 24.Mai.2013 | 07:43 Uhr

Flensburg | Wie schmeckt Europa? Wie ist es um europäisches Recht bestellt? Mit diesen Fragen befassten sich mehrere Goethe-Schüler - und räumten mit ihren Ergebnissen zahlreiche Preise beim diesjährigen "Europäischen Wettbewerb" ab, der in seiner 60. Auflage unter dem Motto stand: "Wir sind Europa! Wir reden mit!".

Im Rahmen des deutsch-dänischen Treffens der Europa-Union Flensburg und der Europa-Bewegung Süddänemark überreichte Stadtpräsident Christian Dewanger an 17 Goethe-Schüler Siegerurkunden sowie verschiedene Sachpreise. Auch drei Grundschüler der Unesco-Schule Weiche sowie eine Schülerin vom Alten Gymnasium wurden ausgezeichnet.

Die Klassen 5 bis 7 nahmen die europäische Küche unter die Lupe und gestalteten eine europäische Speisekarte, die zeigt, wo jedes verwendete Produkt herkommt und welchen Weg es hinter sich hat. Europakarten wurden zu Spielplänen, Lieblingsgerichte zu Zutatenlisten oder Einkaufszetteln, Recherchen in der heimischen Küche und im Supermarkt für Fragekarten genutzt - so entwickelten die Jüngsten im Kunstunterricht Spielideen zum Thema.


Einkaufswagen durch Europa



"Mit ein bisschen Fantasie und Kreativität sind ansprechende Gesellschaftsspiele entstanden, die auch andere Kinder dazu einladen, etwas über Europa und seine Nahrungsmittel zu lernen", berichtet Lehrerin Barbara Schröder. Einkaufswagen durch Europa heißt beispielsweise das Spiel von Charlotte, Emma, Hendrik und Mara-Lynn, bei dem die Spieler durch ganz Europa reisen müssen, um Zutaten für die Gerichte des Europa-Restaurants einzukaufen. Dem Spieler mit der vielfältigsten Speisekarte winkt der Ruhm als Chef-Koch.

Die Europäische Menschenrechtskonvention stand bei den Klassen 8 bis 10 auf dem Stundenplan. Die Klasse 9b hat in einer Schreibwerkstatt politische Reden dazu geschrieben - und oft wieder verworfen, bis die finalen Fassungen standen. Die prämierten Reden befassen sich mit den Themen Diskriminierung und Recht auf freie Meinungsäußerung. "Tritt man sich mit Respekt gegenüber, ohne den anderen in der Würde zu verletzen, kann man oft feststellen, dass sich von der Andersartigkeit seines Gegenübers profitieren lässt", lautet ein Abschnitt aus der prämierten Rede der Schülerin Paula Vierck und ihrer Gruppe, für die sie tosenden Applaus erntete.

Die Preisträger in der 5a: Fynn-Niklas Leibel, Henk Dohm, Marvin Lukas Stamer, Jessica Riemer, Jördis Friedrichsen, Lena Möller und Sulin Mohammad; Preisträger 5b: Charlotte Wallot, Emma Christiansen, Hendrik Blum, Mara-Lynn Sanders; Preisträger 9b: Jette Markert, Levke Ruff, Merle Elberg, Paula Vierck, Steen Lassen und Karen Oldenburg.

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