Goethe-Schüler frühstücken um die Bürgerwette

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29. März 2017, 17:19 Uhr

Für den Bürgerfonds und seine vielen Unterstützer mit den zahllosen Aktionen für die Flensburger Bürgerwette nähert sich die Entscheidung. Noch immer ist völlig unklar, wie viel Geld tatsächlich in den hunderten Sparschweinen und Sammelgefäßen in der Stadt für die Bürgerwette unterwegs sind. Die Erfahrung der Vorgängeraktion von 2014 zeigt jedenfalls: In den letzten Aktionstagen ging die Sammelsumme steil nach oben. Darauf hoffen nun auch Diakoniepastor Thomas Nolte und Bürgerfonds-Beirat Horst Bendixen: „Man kann die Sparschweine einfach in den Nospa-Filialen abgeben oder die gespendeten Summen auf das Aktionskonto einzahlen.“ Sie zeigen sich erfreut, wie viele Aktionen schon entstanden sind und wie viele Flensburger sich der Initiative angeschlossen haben, meist völlig ohne Ansprache. „Das zeigt die hohe Akzeptanz in der Bevölkerung“, glaubt Bendixen. Und für den Diakoniepastor ist es ein Zeichen des Zusammenhalts der Gesellschaft und „ein Akzent gegen spaltende Fliehkräfte“.

Auch die Goethe-Schule macht bei der Bürgerwette mit, deren Ziel es ist, einen Ein-Euro-Stapel zusammenzutragen, der höher ist als der 143 Meter aufragende Stadtwerke-Schornstein am Hafen. Mehr als 61  400 Euro müssen dafür zusammenkommen.

Die Goethe-Schüler wollen am morgigen Donnerstag alle Einnahmen der beiden Schulcafés des Gymnasiums komplett spenden. Also, liebe Eltern, ordentlich, Frühstücksgeld mitgeben! Dominik, Matti und Henri aus der 8. Klasse gehören zum Team, das sich vorbereitet hat.

Übrigens: Wer nicht hungrig oder durstig sein sollte, kann trotzdem spenden – in eines der aufgestellten Sparschweine.

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