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Glücksburg will Lokale Tourismus-Organisation

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Stadtvertreter stimmen für die Tourismusgesellschaft

shz.de von
erstellt am 21.Dez.2013 | 11:03 Uhr

Die Lokale Tourismus-Organisation (LTO) von Flensburg, Glücksburg, Harrislee und Langballig nimmt Formen an. In ihrer letzten Sitzung des Jahres sprachen sich nun auch die Stadtvertreter von Glücksburg für die Gründung einer gemeinsamen LTO aus. Die Partner streben zu dem Zweck die Gründung einer Gesellschaft, einer LTO GmbH, an.

Die Gesellschaft wird touristische Aufgaben wie das Marketing, den Gästeservice erfüllen und auch die Touristinformation in Glücksburg betreiben. Letztere ist eine der Voraussetzungen dafür, dass Glücksburg sich Seebad nennen kann. Das Prädikat des Heilbäderverbands hat die Stadt 2010 erhalten. Noch bis Ende 2014 erledigt GLC Glücksburg Consulting für Glücksburg die touristische Vermarktung im Rahmen eines Geschäftsbesorgungsvertrages. In Flensburg kümmert sich die Flensburg Fjord Tourismus GmbH um Besucher und Urlauber.

Zu den jährlichen Kosten von 630 000 Euro, an denen sich Flensburg mit 307 000 Euro, Glücksburg mit 290 000 Euro, das Amt Langballig mit 20 000 Euro und Harrislee mit 13 000 Euro beteiligen, kommt die Einzahlung des Mindeststammkapitals von 25 000 Euro hinzu. Die Summe übernehmen die Kommunen zu den verabredeten Anteilen von 49 Prozent für Flensburg, 46 Prozent (Glücksburg), 3 Prozent (Langballig) und 2 Prozent (Harrislee).

Derzeit wird die Ausschreibung der Geschäftsführerstelle vorbereitet, die Anfang Januar veröffentlicht werden wird, wie Thomas Dethleffsen sagte. Der Vorsitzende des Kooperationsbeirates – er bereitet die LTO vor – fügte hinzu: „Wir wollen den Geschäftsführer oder die Geschäftsführerin zur Mitte des Jahres haben.“

Mit Blick auf die personelle Besetzung wollen die Partner die Kompetenz vor Ort halten, wie Thomas Dethleffsen betonte. Die LTO sei kein Projekt, um Zahlen zu konsolidieren und damit auch nicht am Personal zu sparen. „Ich habe keine Sorgen, dass wir am Ende zehn arbeitslose Touristiker hier haben. Wir brauchen die Kompetenz, denn wir wollen noch mehr Menschen hierher ziehen“, tritt Dethleffsen aufkeimenden Befürchtungen entgegen. Es sei der Geschäftsführer, der sich seine Mannschaft zusammenstelle. Ob ihm die Kommunen als Träger der Gesellschaft Vorgaben machen wollen und können, ließ der Beiratsvorsitzende offen.

Die LTO ist nach Ansicht von Dethleffsen für das Einwerben von Fördermitteln Voraussetzung. Die LTO GmbH soll Schnittstellen wie Buchungssysteme und die Außendarstellung vereinheitlichen.

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