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Bürgermeister-Job: : Glücksburg hat die Wahl

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Entscheidungshilfe für die Stichwahl am 6. Oktober: Die Kandidaten im Interview - hier Kristina Franke. Weder Kristina Franke noch Björn Goos hatten beim Urnengang am 22. September eine absolute Stimmenmehrheit erzielt.

Warum wollen Sie Bürgermeisterin in Glücksburg werden?
Franke: Ich möchte die Dinge, die mir unangenehm aufgefallen sind, verbessern oder ändern. Eine Kandidatur anderenorts kommt nicht in Frage, mein Herz schlägt hier.


Was haben Sie sich für Ihre Amtszeit vorgenommen?
Ich will Ansprechpartner für alle Bürger, Politiker und Ehrenamtler sein und gemeinsam die Probleme lösen, vor denen Glücksburg steht. Mein Ziel ist, dass alle - einschließlich der Verwaltungsmitarbeiter - wieder Freude am Gestalten haben.

 

Welche Besonderheiten bringt die Verwaltungsgemeinschaft mit Flensburg für Sie als Amtschefin mit sich?
Ich bin selbst Mitarbeiterin der Stadt Flensburg, kenne aber auch die Verwaltungsstelle Glücksburg sehr gut. Der Kooperationsgedanke ist noch nicht bei allen richtig angekommen. Hier muss und kann noch viel verbessert werden.


Was wollen Sie als erstes in der Verwaltung ändern?
Das Handeln der Verwaltung muss für alle transparenter und nachvollziehbarer werden. Ich habe zudem Pläne, den Baubereich umzustrukturieren. Doch das bespreche ich erst einmal mit allen Mitarbeitern der Verwaltungsstelle.

Glücksburg hat 20,4 Millionen Euro Schulden. Wie wird es schuldenfrei?
Mittelfristig wird Schuldenfreiheit nicht zu erreichen sein. Wir müssen dringend alle Einnahmen und Ausgaben prüfen und brauchen neue Einnahmemöglichkeiten, z. B. durch eine bessere Vermarktung (LTO) oder Stärkung Glücksburgs als Gesundheitsstandort. Wir müssen verhindern, dass Glücksburg unter Zwangsverwaltung des Landes gestellt wird.


Welche Chance sehen Sie, die Fördelandtherme schuldenfrei zu führen?
Im aktuellen Wirtschaftsplan sind es 711 000 Euro Unterschuss. Ein Bad wird immer einen Unterschuss erwirtschaften. Wir müssen alles tun, diesen Unterschuss zu minimieren. Dies kann nur durch eine bessere Zusammenarbeit mit dem Campusbad erfolgen (z. B. gemeinsamer Einkauf ). Im Rahmen einer Bachelor-Arbeit an der Uni Flensburg könnte nach Energieeinsparmöglichkeiten gesucht werden.


Wie beurteilen Sie die Situation der Kinderbetreuung in Glücksburg?
Über die bestehenden Einrichtungen habe ich bisher nur Gutes gehört. Bei Bedarf kann der evangelische Kindergarten weitere Plätze anbieten.

 

Kristina Franke, Glücksburg, geb. 23. Juni 1972 in Schleswig, Abitur, Bauingenieur (Dipl. Ing. FH), Technische Prüferin, ledig, Hobbys: Pferde-Fahrsport. Die Kandidatin freut sich über jede Unterstützung und wird von der CDU unterstützt.

 

 

 

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erstellt am 04.Okt.2013 | 07:50 Uhr

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