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Drei-Millionen-Projekt : Glücksburg feiert sanierte Promenade

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Mit einem Festakt gab die Stadt offiziell den modernisierten Boulevard frei. Künstler und Musiker gestalteten den Tag mit.

shz.de von
erstellt am 21.Mai.2013 | 05:56 Uhr

Glücksburg | Stelzenläufer, Artisten, Zauberer und Musiker bestimmten den Rahmen bei der Eröffnung der sanierten Promenade in Glücksburg. Auf dem Fördeplatz in Sandwig hielten sie das Band, das Bürgermeisterin Dagmar Jonas, der stellvertretende Bürgermeister Timo Petersen und Bauausschussvorsitzender Günter Sommer zerschnitten und damit offiziell den Weg zwischen Seglerhäfen und Fördeplatz freigaben.

Einheimische, Urlauber und andere Gäste wollten den kleinen Festakt des Drei-Millionen-Projekts miterleben und hatten auf den Betonelementen zwischen Strand und Promenade Platz genommen. An Stehtischen und auf Party-Bänken genossen Erwachsene und Kinder Getränke und Snacks. Die Regenschirme blieben zu, das Wetter war freundlich.

Bürgermeisterin Dagmar Jonas erinnerte an den Meinungswandel, den sie bei den Menschen während der Bauphase von 2011 bis Ende 2012 erlebt hatte. Nach anfänglicher Skepsis hätten viele auf den Abschluss gewartet: "Super, hoffentlich ist die Promenade bald fertig." Mit dem Ministerium hätte im Vorwege der Bauarbeiten mächtig verhandelt werden müssen. Die Gespräche mit den Beamten sind auch Frank Sass noch als markante Herausforderung des Bauvorhabens in Erinnerung. Sass ist geschäftsführender Gesellschafter von Sass & Kollegen in Albersdorf. Die Ingenieurgemeinschaft sorgte für die Umgestaltung von Fördeplatz und Promenade zum Boulevard. Bauausschussvorsitzender Günter Sommer war zufrieden mit dem Ergebnis: "Ideen konnten im Rahmen der Mittel umgesetzt werden."

Die Flanierstrecke ist bereits seit November wieder frei zugänglich und kommt anscheinend an. "Es sieht sehr schön aus", sagten Eduard und Anna de Boer voller Überzeugung. Das Ehepaar aus dem niederländischen Assen kennt auch die alte Version der Promenade. Die Holländer kommen seit zehn Jahren jährlich für fünf bis sieben Wochen nach Glücksburg, um im Mai die Rapsblüte zu erleben. "Aber warum hat man das nicht bis Schwennau erneuert?", wollte de Boer wissen: "Ich bezahle ja jedes Jahr eine Menge an Kurtaxe."

Auch Heinke Block aus Glücksburg war angetan und sprach von einer Aufwertung der Fläche. Es sehe gepflegt und neu aus. Die Sitzelemente seien gut. Eine Einschränkung machte sie jedoch: "Mir fehlen ein paar Bäume, es ist sehr kahl."

Zwischen den Ständen und Tischen flitzte Jana Stawinski hin und her. Die stellvertretende Leiterin Tourismus im Tourist-Service-Center Glücksburg hat die Künstler und Aktionen der Tagesveranstaltung ausgewählt und Edith Seemann, Bereichsleiterin Tourismus und Marketing, damit Arbeit abgenommen. Für den Betreiber des Glücksburger Tourismsus-Geschäfts war die Organisation ein wenig spannend. "Wir haben auf der neu gestalteten Fläche noch keine Veranstaltungen gemacht", erklärte Seemann, die bei der Planung von Strom- und Wasseranschlüssen als Event-Ausrichterin hinzugezogen worden war.

Die Kosten für die Veranstaltung liegen noch im vierstelligen Bereich. Am Bau beteiligte Unternehmen und örtliche Anlieger beteiligten sich an ihnen.

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