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Comic-stadt Flensburg : Gezeichnete Stadtgeschichte: Ein Wälzer mit 1300 Öde-Strips

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Kim Schmidt und Jens Junge haben alle bis 2015 erschienenen Comics mit Öde und Omi Kempel in einem Buch vereint

shz.de von
erstellt am 09.Okt.2017 | 10:26 Uhr

Einmal hat sich auch Bürgermeister Brüggemann über den Öde-Comic beschwert. „Ich wurde immer als 2,50 bis 3 Meter langer Typ dargestellt, das war okay. Aber als ich einen Rollkragenpullover trug, da war das Maß voll. Das ging gar nicht!“ Brüggemann rief bei der Moin-Moin an, und fortan trug er nur noch Schlips und Kragen. Diesen Döntje gab er zum Besten, als in der Phänomenta die 448 Seiten dicke Schwarte mit allen über 1300 erschienenen Öde-Comics präsentiert wurde.

Öde – das ist ein Flensburger Jung, der immer viel Zeit hat und überall dabei ist in Flensburg. In den letzten Jahren hat ihm seine Oma, Omi Kempel, klar den Rang abgelaufen, Öde trat immer mehr in den Hintergrund. An dem von Jens Junge, der Anfang der 80er Jahre zusammen mit Kim Schmidt Öde erfunden hat, locker und lässig moderierten Abend kamen diverse Zeitzeugen zu Wort, vor allem die Moin-Moin-Herausgeber Kopp und Thomas. Sie berichteten vom Anruf des Dänischen Generalkonsulats: Kim hatte Königin Margrethe beim Flensburg-Besuch die Frage nach den Aldi-Öffnungszeiten in den Mund gelegt.

Das Öde-Buch ist ab sofort im Buchhandel und in den sh:z-Kundencentern erhältlich.

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