Fachhochschule Flensburg : Gesundheits-Studenten machen gegen Allergien mobil

Prof. Roland Trill, Philipp Blieske, Jana Dördelmann, Simon Seifried, Jan Kratt
Prof. Roland Trill, Philipp Blieske, Jana Dördelmann, Simon Seifried, Jan Kratt

Am 29. Mai findet ein Thementag zu Allergien und Unverträglichkeiten in der Bürgerhalle des Rathauses statt. Im Laufe des Lebens erkranken mehr als 30 Prozent der Erwachsenen an mindestens einer allergischen Erkrankung.

Carlo Jolly. von
07. Mai 2015, 11:30 Uhr

Flensburg | Um herauszufinden, ob Allergie ein Thema ist, das immer mehr Menschen betrifft, mussten Philipp Blieske, Jana Dördelmann und Jan Kratt aus dem Master-Studiengang E-Health nicht lange suchen: Einer der drei hat jedes Frühjahr selbst mit Blütenpollen Probleme, eine andere mit einer Lactose-Unverträglichkeit und dem dritten bereitet Hausstaub Probleme. Dennoch machten sich die 28 Master-Studierenden aus dem ersten und zweiten Semester der Fachhochschule auch beim Berliner Robert-Koch-Institut schlau: „Im Laufe ihres Lebens erkranken mehr als 20 Prozent der Kinder und mehr als 30 Prozent der Erwachsenen an mindestens einer allergischen Erkrankung“, haben sie sich dort aufklären lassen. Ihre Recherchen und Vorbereitungen münden in den zweiten großen Thementag. Nach dem Thema Organspende im Vorjahr heißt die ganztägige Veranstaltung am Freitag, 29. Mai: „Flensburg klärt auf! Allergien und Unverträglichkeiten – Unterschätzte Gefahren.“ Nach dem Auftakt 2014 im Audimax auf dem Campus gehen die Studierenden mit ihrem Institutsleiter, dem Wirtschaftsprofessor Roland Trill, jetzt mitten in die Stadt – in die Bürgerhalle des Rathauses. „Es ist uns wichtig, dass alle Flensburger Zugang zu der Veranstaltung haben und, dass es kostenlos ist“, sagt Jana Dördelmann. Neben vier Fachvorträgen und der Chance zum Gespräch mit den Experten sind Informationsstände vorgesehen – und in der Mittagspause ein Musikauftritt von Rasmus Hoffmeister („The Voice of Germany“).

„Wir haben den gesamten Vormittag für die Schulen reserviert“, erklären die Studenten. Der Fokus liege auf Klasse 7 bis 13. Auch Grundschulen und Kindergärten seien angesprochen.

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